Beiträge mit Tag ‘Recruitment Consultants’

Umfrage: Wie gut ist die Zusammenarbeit mit Agenturen?

Erfahrung der IT-Freelancer gefragt

Die Nachfrage deutscher Unternehmen nach kompetenten freien Mitarbeitern steigt – besonders im IT-Umfeld. Viele Aufträge werden von Agenturen oder Recruitern vermittelt. Wie gut diese Zusammenarbeit funktioniert möchte ich mit einer neuen Umfrage herausfinden, bei der unter allen Teilnehmern eine kostenlose Vertragsprüfung verlost wird.

Besonders interessant ist die Frage, ob die von IT-Freelancern geschilderten negativen Erlebnisse bei der Zusammenarbeit mit Vermittlern Einzelfälle sind oder ob in der Branche einseitige Vertragsbedingungen und unfaire Verhaltensweisen die Regel darstellen. Auf Grundlage der Umfrageergebnisse werden Wege erarbeitet, um die Situation der selbständigen IT-Experten in der Zusammenarbeit mit Agenturen zu verbessern. Als IT-Anwalt berate ich unter anderem selbständige IT-Spezialisten bei der Vertragsgestaltung.

Sinn und Unsinn von Referenzen für Freelancer

Im Hamburger Standort eines größeren Providers hat eine neue Dame angefangen, die anscheinend andere Saiten aufziehen will. Sie hat meine Referenzen nicht nur tatsächlich angerufen, sie hat sogar kluge Fragen gestellt, die auf ein echtes Interesse hinweisen und relevante Informationen bringen.

Das ist für mich angenehm ungewohnt. Seit 2002, wo ich meine Zusammenarbeit mit Providern begonnen habe, haben alle Mitarbeiter Stein und Bein GESCHWOREN, dass sie GANZ BESTIMMT meine Referenzen anrufen. Auf den Hinweis, dass mir ihre 5 Vorgänger dasselbe geschworen haben und nichts getan haben, wurde stets entgegnet, sie selbst seien anders und das sei ganz wichtig und überhaupt.

Fake-Projektanfragen erkennen

Projekte auf ihren Gehalt testen

Ich habe eine Projektanfrage als Freelancer erhalten. Das ist erst einmal erfreulich.

Erfahrungsgemäß stellt sich aber schnell die Frage, ob hinter der Projektanfrage auch wirklich ein Projekt steckt. Das ist nämlich nicht immer der Fall.

Hier ein paar Gründe, warum ein Projekt angefragt wird, die mir selbst bereits widerfahren sind:

Headhunter für Freelancer

5 Tips für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit einem Personalberater

Als Freiberufler ist Netzwerk alles für Sie. Und zu diesem Netzwerk gehören auch ein paar gute Berater, denn diese haben potentiell ein noch größeres Netzwerk, Insider-Informationen über Unternehmen, die Sie interessieren und Zugang zum verdeckten Stellenmarkt.

Hier sind 5 Eigenschaften, auf die Sie achten sollten, um erfolgreich mit einem Berater zu arbeiten:

Kommunikation mit Projektvermittlern

Was immer in Ihrer Projektanforderung steht: Vergessen Sie es und fragen Sie nach!

Neulich erhalte ich eine Email von einem Interims-Provider mit einer Projektanforderung. Explizit gelistet sind vier Skills, die ich mitbringen soll. Kann ich alles. Ich melde also zurück: Kann ich abdecken.

Da ich aber bereits einiges über das wirkliche Leben gelernt habe, bitte ich um Erlaubnis, den Kunden anzurufen, um Details abzuklären. Im Telefonat zeigt sich: Die brauchen nicht mich (Controller mit intensiven IT-Anwenderkenntnissen), die brauchen 1. einen Experten für internationales Steuerrecht und 2. einen IT-Entwickler. Ich bleibe zunächst freundlich und unverbindlich, um den Provider nicht schlecht aussehen zu lassen (er hat ja die Anforderungen unzutreffend aufgenommen).

Referenzen für Freiberufler

Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift IT Freelancer, Heft 5/2010

IT Free cover

Soll ich einem Projektvermittler Referenzen geben?

„Vielen Dank für die Auskünfte zu dem Bewerber. Ich schicke Ihnen gleich meine Kontaktdaten zu, damit Sie bei Bedarf auch auf unsere Dienstleistungen zurückgreifen können.“

So oder so ähnlich könnte ein Referenzgespräch enden und jeder, der länger als einen Tag in der Projektvermittlungsbranche tätig war, weiß, dass Referenzen neben der Qualitätssicherung auch immer einen hohen vertrieblichen Nutzen haben. Der Hintergrundgedanke dabei ist, dass jemand, der in der Vergangenheit einen Freelancer beauftragt hatte, dies mit großer Wahrscheinlichkeit auch künftig machen wird. Die Versuchung ein Referenzgespräch mit einem Vertriebsgespräch zu verwechseln ist demnach groß und die Grenzen sind fließend. So gibt es Agenturen, die Referenzgespräche strikt von Vertriebsgesprächen trennen und wieder andere Agenturen, die kein Interesse an der Referenz haben und sich gleich dem Vertrieb widmen. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es natürlich alle vorstellbaren Variationen, die von den moralischen Ansprüchen der Agentur und des Beraters abhängig sind. Wie soll sich also ein Freelancer verhalten, wenn er nach einer Referenz gefragt wird?

Mit wie vielen Projektvermittlern zusammenarbeiten?

Bei der Regionalveranstaltung des DDIM in Stuttgart habe ich die Empfehlung gehört die Zahl der Projektvermittler zu begrenzen. Diese Empfehlung von einem „Provider“ zu hören hätte mich nicht gewundert. Es gibt schließlich kein besseres Verkaufsargument als die besten Kandidaten exklusiv zu haben. Insofern macht es nur Sinn den Poolmitgliedern zu empfehlen die Selektion möglichst klein zu halten.

Diese Empfehlung wurde aber nicht von einem Provider ausgesprochen sondern von einem Interim Manager. Was spricht also aus Sicht des Freelancers dafür die Zahl der Projektvermittler zu begrenzen? Zur Klärung dieser Frage habe ich den Interim Manager und Referenten der DDIM Regionalveranstaltung, Herrn Roland Streibich, gefragt ob er mir und den 4freelance Lesern seinen Standpunkt erklären könnte. Die folgenden Punkte stammen von Herrn Streibich und erklären seine Empfehlung als Interim Manager die Zahl der Projektvermittler überschaubar zu halten.