Freelancer leben vom Outsourcing der Firmen, daraus entstehen ihre Projekte. Die Unternehmen verlagern bestimmte Projekte nach außen, weil das wesentlich kostengünstiger sein kann, als zeitlich und thematisch begrenzte Projekte durch eigene Mitarbeiter ausführen zu lassen. Es lässt sich um Zuge der flexibleren Arbeitsgestaltung ein Trend zum Outsourcen seit etwa den 1990er Jahren feststellen, von dem Unternehmen und Freelancer gleichermaßen profitieren. Seit das Internet technologisch in neue Bereiche vorgestoßen ist – ab ungefähr dem Jahr 2000 – hat sich der Trend weiter verstärkt. Die Zahl von Freelancern nahm zwischen 2001 bis 2011 um etwa 30 Prozent zu und wird gegenwärtig auf rund 850.000 geschätzt.

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