Beiträge mit Tag ‘Networking’

Freelancer auf dem Oktoberfest

Um die Bekanntschaften in der 4freelance Gruppe auf XING auch in die echte Welt zu transportieren, organisiere ich ein Gruppentreffen. Neben dem Networking steht der Erfahrungsaustausch zu dem Thema Projektakquisition für Freelancer im Vordergrund. Vielleicht werde ich nach einigen Maß Bier auch anfangen über die Tricks der Vermittler zu berichten…

Aufträge für Freelancer – Als Freiberufler finanziell überleben

Wer freiberuflich arbeitet ist nicht in dem festen, sozialen Netz verankert, welches dafür sorgt, dass jeden Monat der Lohn pünktlich ausgezahlt wird. Krankenkassenbeiträge müssen selbst gezahlt werden und auch alle anderen Dinge, wie eine private Rentenversicherung bearbeiten sich nicht von alleine.

Damit monatlich alle anfallenden Kosten bezahlt werden können und auch noch Gehalt zum Leben übrig bleibt, müssen Aufträge für Freelancer an Land gezogen werden.

So sichern Sie sich Aufträge für Freelancer?

Als Freelancer ist man viel auf die positiven Empfehlungen der bisherigen Geschäftspartner angewiesen. Ein gutes Netzwerk ist notwendig, um finanziell überleben zu können und sich Folgeaufträge zu sichern. Wichtig ist, besonders bei den ersten Aufträgen immer genau und sorgfältig zu arbeiten, um von der eigenen Leistung überzeugen zu können und den Stundenlohn rechtfertigen zu können.

Aller Anfang ist schwer und daher sind die ersten Aufträge oft mit viel Eigenwerbung verbunden, die nicht jedem liegt. Aufträge für Freelancer gibt es immer – wer es geschafft hat, sich ins Gespräch zu bringen und erste Auftraggeber zu gewinnen, kann es auch dauerhaft schaffen.

Auszeichnung für den IT-Freelancer 2013

IT Free coverEinreichungsfrist bis 17. März verlängert!

Der „IT Freelancer des Jahres 2013“ wird gesucht. Dazu veranstaltet das IT Freelancer Magazin einen Wettbewerb mit Unterstützung der Gesellschaft für Informatik (GI). Es wird nur Gewinner geben, versichern die Veranstalter. Jeder Teilnehmer kann aus den Erfahrungen der freiberuflichen Kollegen im Wettbewerb lernen. Zudem rücken die Gewinner in den Fokus interessanter Auftraggeber.

IT-Freiberufler und ihre Bedeutung sind mit der Informationstechnik als Schlüsselindustrie längst etabliert. Mittlerweile gibt es in Deutschland weit über 50.000 externe IT-Spezialisten. Ihr Umsatz beträgt jährlich rund fünf Milliarden Euro. Ob für Banken, Versicherungen oder öffentliche Verwaltung – ohne sie würden viele IT-Projekte nicht gestemmt. Dennoch gehört der freiberufliche IT-Experte zu den eher unbekannten Wesen in der modernen Wirtschaft. Zwar ist die Spanne dessen, was er an Know-how anbietet, enorm. Das persönliche Marketing hinkt jedoch hinterher.

Ein tatsächlich simples Erfolgsrezept

130524-smiley_pumbaa80_titledEs ist nicht übermäßig schwer, weiter zu kommen

Neulich habe ich meinen Track Record mal Revue passieren lassen – gar nicht so übel. 14 Jahre selbständig, Einsätze in ca. 50 Unternehmen, darunter Airbus, Shell, Germanischer Lloyd, Alice, freenet, u.v.a.

Außerdem eine Zeitlang eigene Seminare an der Handelskammer Hamburg, die von der stadteigenen H.E.I. (Hamburger Existenzgründer-Initiative) gefördert wurden, und seit langem bereits mehr Anfragen, als ich bearbeiten kann. Mein Auftragseingang hat eine hohe Stabilität und Kontinuität, mit nur zwei kritischen Unterbrechungen (2004 und 2009).

Eine große Anzahl inhaltsdichter Videos online. Ein gewisser Grad an regionaler Bekanntheit. Viele Leute halten mich in meinem Bereich für kompetent (sie haben recht), manche halten mich für einen Hampelmann, Trottel, Idioten (die haben auch recht).

Ich habe mich gefragt: Wie habe ich das geschafft?

Entspann doch einfach

91230-stein-buddha_5Sei nicht so verkrampft!

Viele von uns kennen das: Wir haben massive Probleme. Jemand ganz Schlaues kommt daher und diagnostiziert: „Kein Wunder, dass es für Dich gerade nicht so gut funktioniert. Du bist angespannt und wirkst bedürftig. Das stößt die Leute ab. Du musst EINFACH NUR ENTSPANNEN!“

Und was nützen diese tollen Ratschläge? Nichts.

Am Anfang der eigenen Laufbahn sind die Dinge manchmal eng. Wir brauchen Aufträge, um Essen zu kaufen. Entkrampfung ist da fast unmöglich. Solche Phasen können auch später im Unternehmersein auftreten.

Geschichten als Verkaufsstrategie

Little-Fairy-Girl_Janny-Sandholm_PD_CUT_JPGEin sehr kraftvolles Werkzeug beim Verkaufen sind Geschichten. Allerdings gilt auch hier, wie für alle strategischen Werkzeuge, wenn mein Angebot nicht klug positioniert ist, wenn es keine Zielgruppe gibt, die subjektives Interesse am Angebot hat, dann ist auch die wundervollste Geschichte nutzlos.

Habe ich aber an eine interessierte Zielgruppe, dann kann ich mit Geschichten einen emotionalen Bezug zu mir und meiner Leistung herstellen.

In einer Geschichte kann ich sagen „Ich bin ganz toll“, ohne den Satz „Ich bin ganz toll“ auszusprechen.

Ich kann in einer Geschichte unterschwellig Werte vermitteln, ohne sie auszusprechen, indem ich in meine Erzählung beiläufig Informationen einfließen lasse, die scheinbar nebensächlich sind, aber viel über meine Qualitäten verraten.

Warum wir keine Freunde mehr sind

friends_pixabay_mldWir hatten eine gute Zeit. Wir haben uns gegenseitig einen Vertrauensvorschuss gegeben und es miteinander versucht. Wir haben ein paar Dinge miteinander erlebt. Nichts Spektakuläres, aber das macht mir nichts aus. Ich schätze Gleichförmigkeit und Ruhe.

Trotzdem, es funktioniert für mich nicht mit uns.

Ich werde jetzt nicht den Selbsthilfegruppen-Weichspüler anwerfen und sagen, „es liegt nicht an Dir, sondern an mir.“ Nein, es liegt ganz und gar an Dir.

Du bist wie die meisten Leute. Du bist ganz viele.

Soll ich mich darüber sorgen, was andere über mich denken?

gorilla-denkt_pixabayVorsicht: Dieser Artikel hat einen Zynismus-Alarm von ca. 67%. Bei Unverträglichkeit bitte vorher Joghurt essen oder andere allergiehemmende Maßnahmen ergreifen.

Ich schiebe diesen Artikel mal off-topic dazwischen und bewerbe ihn auch nicht, weil es hier nicht um Freiberufler-Themen geht.

Wir machen uns mitunter Sorgen, was andere „über uns denken“ könnten.

Wir tun bestimmte Dinge oder tun einige Dinge nicht, weil andere etwas „denken“ könnten.

Manche sagen dann: Kümmere Dich nicht darum, was andere denken!

Ich sage: Zunächst einmal – wenn Leute denken würden, fände ich das ganz toll. Angesichts des Zustandes der Welt sehe ich da aber wenig Hoffnung.

Netzwerken ohne sofortiges Cashback: Der Kreis des Gebens

menschenkreislauf_pixabay_geraltSo um das Jahr 2000 zog die Idee des „Netzwerkens“ in Deutschland ein.

In mehreren Veranstaltungen im Raum Hamburg machte Netzwerker Thorsten Geffert den Begriff „Nett-Working“ zum geflügelten Wort.

Was genuin erfolgreiche Geschäftsleute und andere wirtschaftlich solide aufgestellte Menschen schon seit Jahrtausenden tun, sollen nun auch alle anderen in ihr Verhalten integrieren – Beziehungen managen und nutzen.

Unter der Bezeichnung „Seilschaften“ oder „Kungeleien“ hatte das Netzwerken einen negativen Beigeschmack.