Beiträge mit Tag ‘Interim Management’

Wie Freelancer- Agenturen ihren eigenen Untergang bezahlen

Der Untergang der TitanicImmer mal wieder erhalte ich Anrufe von den großen Agenturen, meistens von neuen Vermittlern deren Stimme am Telefon sehr jung klingt, so um die 20.

Die sehr jungen Damen und Herren bestehen immer wieder darauf, mich persönlich zu treffen. Einige Jahre lang habe ich das mitgemacht. Es scheint vernünftig, die Agenturen sind schließlich meine Partner, sie nehmen mir einen Teil der Arbeit bei der Auftragsgewinnung ab, und natürlich können sie mich besser vermitteln, wenn sie mich persönlich kennen.

Bis sich dann über die Jahre herausgeschält hat, welche Agenturen mir tatsächlich bezahlte Aufträge verschaffen und welche eher Wind machen.

Interessanterweise sind dies genau NICHT diejenigen, bei denen mich alle 3 Monate ein neuer Vermittler zum Gespräch einlädt.

MANATNET stellt sich vor [Video Interview]

Interview mit Jürgen Becker von MANATNET

Ich hatte das Vergnügen ein Skype Interview mit Jürgen Becker von MANATNET zu führen. Wie man auf dem MANATNET Blog nachlesen kann, beruht das Vergnügen auf Gegenseitigkeit. Vielen Dank, Herr Becker.

Audio Interview

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Welche Fragen stellen Auftraggeber um Ihre Teamfähigkeit einzuschätzen?

quality_496012_Gerd Altmann_pixelio KopieManche Auftraggeber stellen sehr gezielte Fragen zum Thema Teamfähigkeit, insbesondere für höhere Positionen im Interimsmanagement.

Lou Adler: „Ich habe vor langer Zeit gelernt, dass ich niemals eine fehlerhafte emotionale Entscheidung wieder gut machen kann, wenn ich eine Fachkraft eingestellt habe, ohne wichtige Fakten zu kennen.“

Es folgt eine verdichtete Version des Frageprozesses, den Lou Adler entwickelt hat, um solche Probleme künftig zu vermeiden.

Stellen Sie sich also vor, Sie wären im Interview, und nachdem Ihr Gesprächspartner Ihr Profil studiert hat, stellt er gezielte Fragen.

Wie ich Aufträge von Endkunden gewonnen habe

131125-weg-zu-endkunden_JPGWie habe ich Aufträge von Endkunden erhalten, ohne über Agenturen zu gehen?

Als Freiberufler kann es interessant sein, Aufträge direkt von Endkunden zu erhalten und auf diesem Wege die Provisionen für die Agenturen zu sparen.

Dies ist mir ein paar Male gelungen, hat sich aber nicht so sehr gelohnt wie erhofft.

Auf welchem Wege hat es funktioniert?

Wie an anderer Stelle ausführlicher erläutert, habe ich verschiedene Vertriebskanäle ausprobiert. Als Engpass erwies sich auf allen Vertriebskanälen das Vertrauen der Kunden.

Wie ich in meinem ebook über Selbstvermarkting erkläre, braucht ein möglicher Kunde Interesse und Vertrauen, um bei mir zu kaufen.

Was Sie über sich selbst glauben ist Jesus wurscht

Christ_oriental_Malala-Yousafzai_PD KopieWas Sie über sich selbst glauben, ist egal. Es ist nicht nur Jesus völlig wumpe, sondern auch jedem anderen.

Mir geht es heute um ein sehr dummes, gleichwohl verbreitetes Konzept.

Dieses Konzept verkauft seit Jahrzehnten Kurse, ebooks, Seminare usw.

Nachteil des Konzeptes: Es ist unzutreffend.

Inhalt des Konzeptes: Wenn Sie an etwas GLAUBEN, sorgen Sie praktisch schon dadurch dafür, dass es passiert.

Sie sollen nur „an sich glauben“ (was immer das heißt), und schon werden all Ihre Wünsche wahr, im Zweifelsfall ohne jede Anstrengung.

Durch das Wiederholen von „Glaubenssätzen“ sollen Sie dafür sorgen, dass Sie etwas, was Sie bisher nicht geglaubt haben, nun glauben. Ihr „Unterbewusstsein“ (ein offenbar sehr simpel gestrickter Apparat) wird schlicht überredet zu glauben.

Warum Sie nicht den gewünschten Erfolg erzielen

130710-logo_FY-bank_JPGDie prinzipielle Idee für diesen Artikel ist geklaut von dem großartigen Jon Morrow von boostblogtraffic

Wenn Sie 6 Monate lang an einem Ziel arbeiten und nicht wirklich weiter kommen, liegt das sehr wahrscheinlich daran, dass Sie UNFÄHIG sind

Habe ich das richtig gelesen? Hat er gerade geschrieben, UNFÄHIG ?

Ja, hat er.

Eigentlich sollte das ein Geheimnis bleiben. Es ist allgemein die Aufgabe von uns Internet-Marketern, Ihnen Konzepte zu verkaufen, die „Erfolg“ versprechen.

Freiberufler nach Leistung bezahlen?

Tape_measure_colored_Simon-A-Eugster_GNU-license KopieMacht es Sinn, als Freiberufler im Projekt eine leistungsbezogene Vergütung zu vereinbaren? Diese Frage kommt in Diskussionen mit Kunden immer wieder auf. In Diskussionen mit Kollegen weniger, zumindest in Controlling-Projekten. Die KollegInnen wissen, dass dieser Ansatz wenig Sinn macht.

Warum?

Zum einen: Woran soll der „Erfolg“ gemessen werden? So lange konkret definierte Arbeitsergebnisse gemessen werden, bin ich gerne dabei. Einige meiner Kunden geben mir klare Richtwerte, wie lange die Erledigung einer Aufgabe unter normalen Umständen dauern sollte bzw. was in einer bestimmten Zeit zu erreichen ist. Die meisten dieser Vorgaben erschienen mir fair und realistisch.

Als Berater Kompetenz vorgaukeln

401px-ArmanAlizad_Zakalwe2_GNU-JPG_beschriftetNoBrainer für Trainer

Die Welt ist voller Berater, Coaches und Trainer, und noch voller mit solchen, die sich so NENNEN, aber keinen merklichen Nutzen bringen.

Einer der ältesten Tricks, um Kompetenz zu demonstrieren, sind „Truisms“, also Aussagen, die garantiert immer wahr sind, wie „Du hattest schon mal Probleme in Deinen Beziehungen, manchmal einfache und manchmal schwierige.“ Tatsache?

Stelle ich fest, dass solche Aussagen zu platt sind für meinen aktuellen Klienten, habe ich die Wahl unter vier Kategorien, von denen viele Klienten beeindruckt sind, obwohl sie nichts bringen.

Man kann Anfängern immer sagen, sie seien zu angespannt, egal auf welchem Gebiet – denn Anfänger sind oft angespannt. Fortgeschrittene sind etwas weniger verspannt. Selbst Meister sind bisweilen verspannt. Nur sollte man das den Meistern nicht unbedingt sagen, speziell nicht den Kampfkunst-Meistern, jedenfalls nicht, wenn man selbst kein Meister ist – die stehen dann nämlich darauf, Spannungs-Vergleiche anzustellen.

Was haben Beratungsaufträge gemeinsam mit one-night-stands?

647768_original_R_K_B_by_sten fischer_pixelio_BESCHRIFTVor einer Weile fiel mir der Vergleich ein.

Als ich noch jung und naiv war (jetzt bin ich alt und naiv), dachte ich, ich werde Berater, und alle warten auf meinen tollen Rat. Na klar.

Ja, Beratung macht Spaß. Aber das Akquirieren von Beratungsaufträgen ist mindestens die Vorhölle. Wochenlange Verhandlungen, Ringen um Budgets, um dann wenige Beratungstage zu verkaufen.

Als mich neulich jemand fragte, ob ich auch Controlling-Beratung anbiete, sagte ich „Da ist meine Strategie die selbe wie mit one-night-stands: Wenn sie mir von selbst zufallen, nehme ich sie mit, aber ich arbeite nicht gezielt dafür. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt nicht. Stundenlanges Gequatsche für wenige Stunden Gewinn, das ist nix.“