Beiträge mit Tag ‘Gründung’

4freelance Schweiz

Umfrage zur Gründung der Schweizer Freelancer Genossenschaft

Liebe/r Freelancer/in,

diese Umfrage ist eine unverbindliche Vorabanfrage zu der für Ende April 2017 geplanten Gründung der „4freelance Schweiz Genossenschaft“. Im Fokus der Genossenschaft steht die gegenseitige Unterstützung und die Sicherung der Marktposition für die Mitglieder der Genossenschaft.

Die Umfrage soll sowohl das generelle Interesse ergründen als auch die Möglichkeit der Eigen-Finanzierung der notwendigen  Lizenz-Hinterlegungen, die die Genossenschaft für den Personalverleih benötigt (Fr. 50’000 für die Schweiz interne Bewilligung, Fr. 50’000 für die grenzüberschreitende).

Wir würden uns sehr über deine Teilnahme an der Umfrage freuen und noch mehr über dein Interesse, mit uns zusammen etwas am Freelancer Markt im Sinne der Freelancer zu bewegen.

Wenn du befreundete Freelancer kennst, die das Thema auch interessieren könnte, schicke ihnen diese URL bitte weiter.

Hier geht es zur Umfrage und den vertiefenden Informationen zur Genossenschaft.

Beste Grüße

Peter Monien   &   Ralf Siegert

 

Warum eine Genossenschaft gründen?

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Entstehung der 4freelance recruitment Genossenschaft – Mitbestimmung und Unabhängigkeit in den Genen

Die Idee zur 4freelance Genossenschaft ist mir durch meine gleichnamige Bewertungsplattform gekommen, die Freelancern seit 2012 die Möglichkeit bietet, ihre Vermittlungsagentur zu bewerten.

Auffällig ist, das viele der Bewertungen auf der Plattform schlecht sind. Die Freelancer sehen die meisten Recruiting Agenturen mehr als notwendiges Übel denn als willkommenen Partner.  Von vielen Freelancern wird das intransparente System der meisten Agenturen angeprangert. Oft lassen die  Agenturen bei den Freelancern auch das ungute Gefühl zurück, für das viele Geld vergleichsweise wenig zu leisten. Teilweise beklagen sich die Freelancer auch über Verträge, die Klauseln enthalten, die jedes Gericht kippen würde. Aber wer will schon gerne gegen eine Klage von einem grossen finanzstarkem Unternehmen riskieren?  Oder keine Aufträge mehr von diesem bekommen?

So kam die Idee auf, dass es auch einen anderen Weg geben müsste, um Freelancer mit den Auftraggebern zusammen zu bringen.

4freelance Genossenschaft schon jetzt finanziell stabiler als eine GmbH

4freelanceLiebe Mitglieder,

es ist soweit: Schon nach weniger als 2 Monaten sind wir finanziell stabiler als eine GmbH. Diese muss zu ihrer Gründung nur EUR 12.500 einzahlen.

Durch Eure Einlagen haben wir bereits jetzt ein Kapital von über EUR 25.000 erreicht, was dem vollen Kapital einer klassischen GmbH entspricht. Die Zahlungen, die neue Mitglieder bereits zugesagt haben aber noch nicht auf unserem Konto sind, sind dabei noch nicht mitgezählt.

Unser besonderer Dank gilt den Mitgliedern, die mehr als einen Anteil gezeichnet haben, obwohl diese durch ihre Mehranteile keine zusätzlichen Stimmrechte haben.

Hier zeigt sich die Stärke der Crowd: Wenn es ein gutes Projekt gibt, wird dieses auch von denen finanziert, die in diesem die bessere Lösung für ihre Probleme sehen.

Wir danken Euch für Euer in uns gesetztes Vertrauen!

Beste Grüße, Peter

Mythbuster: Die 4 enttäuschenden Wahrheiten über die Selbständigkeit

fairy_pixabay_nemoIn meinem stetigen Bemühen, allen Mitmenschen die Laune zu verderben, melde ich mich wieder mal mit Nachrichten aus der Wirklichkeit.

Oder, wie mein großer Held Walter Giller sagte: „Es bleibt eben schwierig.“

Über die Freiberuflichkeit / Selbständigkeit kursieren eine Reihe von Mythen. Hier eine kurze Widerlegung einiger dieser Legenden.

Mythos 1: „Als Selbständiger hat man ein höheres Einkommen.“

In einigen wenigen Fällen, ja. Sonst aber nicht. Die meisten Selbständigen haben ein effektives Einkommen, das ca. ein Drittel niedriger liegt als das in vergleichbarer angestellter Position. Sie arbeiten wegen der vermeintlichen Freiheit selbständig.

Welchen Sinn machen Offshore-Gesellschaften für Freiberufler?

maldives_FonthipWard_pixabayDisclaimer: Dieser Artikel beinhaltet keine Steuerberatung oder Rechtsberatung und ersetzt auch keine solche. Detailfragen sollten mit fachkundigen Spezialisten geklärt werden.

Dieser Artikel hat NICHT das Ziel, erschöpfend über das Thema zu informieren; dies wäre auch gar nicht möglich. Er ist gedacht als ein Denkanstoß und als eine kleine Nadel für verbreitete Seifenblasen im Kopf.

Es geht das Gerücht, mit Offshore-Gesellschaften könne man auch als Freiberufler gigantische Mengen an Steuern sparen und völlige Freiheit von staatlicher Kontrolle erlangen.

Die UG: Eine sinnvolle Alternative zur Freiberuflichkeit?

statistics-215526_geralt_pixabayDisclaimer: Dieser Artikel beinhaltet keinerlei Steuerberatung oder Rechtsberatung und ersetzt auch keine solche. Der Artikel impliziert auch ausdrücklich NICHT, dass ich derartige Leistungen anbiete, denn dazu bin ich nicht befugt. Detailfragen sollten mit einem Steuerberater oder Rechtsanwalt geklärt werden.

Ist die UG / Mini-GmbH eine ernsthafte Alternative zur Freiberuflichkeit? Bringt eine UG dem Freiberufler Vorteile?

Im Jahre 2008 schuf der deutsche Gesetzgeber die UG (Unternehmergesellschaft) im § 5a des GmbH-Gesetzes. Es war unter anderem eine Antwort auf die britische Ltd., die man (theoretisch) mit einem britischen Pfund gründen konnte, und dadurch den Schutz der beschränkten Haftung genießen konnte.

Auch ohne Gründercoaching als Freelancer durchstarten

Gastartikel von biz4d

Der Start in eine Selbstständigkeit ist in der Regel geprägt von Hindernissen, Bürokratie, Unsicherheit und fehlendem Rückhalt. Bis man sich in der Wirtschaft positioniert hat, vergehen oft Monate oder sogar Jahre. Als Freelancer sieht man sich der täglichen Herausforderung gestellt, neue Projekte und Aufträge zu bekommen, um regelmäßige Einnahmen zu garantieren. Doch gerade, wenn man sich in einer Branche selbstständig machen will, die weder gefestigt noch etabliert ist, benötigt man Ideen, Netzwerke und so viel Unterstützung von außen wie möglich.