Beiträge mit Tag ‘Bewerbungsgespräch’

Welche Fragen stellen Auftraggeber um Ihre Teamfähigkeit einzuschätzen?

quality_496012_Gerd Altmann_pixelio KopieManche Auftraggeber stellen sehr gezielte Fragen zum Thema Teamfähigkeit, insbesondere für höhere Positionen im Interimsmanagement.

Lou Adler: „Ich habe vor langer Zeit gelernt, dass ich niemals eine fehlerhafte emotionale Entscheidung wieder gut machen kann, wenn ich eine Fachkraft eingestellt habe, ohne wichtige Fakten zu kennen.“

Es folgt eine verdichtete Version des Frageprozesses, den Lou Adler entwickelt hat, um solche Probleme künftig zu vermeiden.

Stellen Sie sich also vor, Sie wären im Interview, und nachdem Ihr Gesprächspartner Ihr Profil studiert hat, stellt er gezielte Fragen.

Interviews mit Recruitment Consultants

Nutzen_zahlreicher_Online-Kontakte

Interviews

Viele Agenturmitarbeiter begleiten die Consultants bei den Interviews (sofern möglich). Das kostet Zeit und Geld, aber bei Ihnen ist es nicht anders. Es geht dann nicht unbedingt darum Sie zu kontrollieren oder Ihr Händchen zu halten. Wir erfahren mehr über alle Beteiligten und können ggf. das Gespräch ein wenig steuern.

In den Interviews achten wir auch auf Sie. Wie geben Sie sich im Interview, was sind in dem Zusammenhang Ihre Stärken, was Ihre Schwächen. Wir erfahren mehr über die Kundenprojekte als in irgendwelchen anderen Telefonaten oder Meetings. Wir können das Feedbackgespräch entsprechend ausrichten und Argumente für Ihre Verpflichtung finden. Wir können auf Gegenargumente eingehen. Besonders wichtig: Wir lernen die Eigenheiten des Entscheiders kennen: Ist er entscheidungsfreudig? Ist er sehr wählerisch? Wirkt er bestimmend oder ist er eher zugänglich und locker? Selbst wenn Ihr Interview nicht zum Erfolg führt, so hilft es uns in unserem weiteren Handeln.

Wie man Kompetenz vermittelt

Kompetent wirken im Projekt-Interview

Was ist die optimale Strategie, um z.B. bei einem Interview bei einem möglichen Auftraggeber Kompetenz zu vermitteln?

Die beste Masche, um kompetent zu wirken, ist, kompetent zu SEIN.

Heißt dies nun, dass ich alles in meinem Fachbereich wissen muss? Heißt das, dass ich auf die abenteuerlichsten Fragen die perfekte Antwort haben muss?

Nein.

Kompetenz heißt:

  1. So gut vorbereitet zu sein, wie es geht
  2. Zu wissen, was ich NICHT weiß und das klar und ehrlich zu benennen
  3. Gute Fragen stellen
  4. Echtes Interesse zeigen
  5. Eine Vorstellung haben, wie ich Wissenslücken bei Bedarf schließen kann

Roboter-Drohne oder flexibler Experte?

Viele Unternehmen suchen vorgefertigte Skillsets und nicht unbedingt gute Leute

Seit 20 Jahren begegnet mir das Phänomen immer wieder: Ich habe in 20 Jahren Controlling mit etwa 20 verschiedenen Software-Lösungen gearbeitet. Die meisten davon sind fast identisch aufgebaut. Wenn ich also eine beherrsche, finde ich mich in den anderen auch zurecht, spätestens nach einer Woche.

Manche, wenige Auftraggeber haben mir die Gelegenheit gegeben, diese vielfältigen Erfahrungen zu sammeln – sie haben mich an Bord geholt, obwohl ich mit genau ihrer Software noch nie gearbeitet hatte.

Optimale Kandidatenauswahl durch gestochen scharfe Nachfragen

Ein Freund in einer Führungsposition eines IT-Unternehmens hat mir kürzlich eine sehr nützliche Fragetechnik erklärt, die er bei der Auswahl von Kandidaten anwendet, ab dem Level Mittleres Management, sowohl bei Festeinstellungen als auch für das Screening freiberuflicher Externer.

Ich persönlich kann wenig anfangen mit Fragen wie „kennen Sie sich aus mit (…)“ oder „wie gut können Sie (…)“. Das ist mir zu unscharf. Unter „Auskennen“ und unter „gut“ verstehen unterschiedliche Menschen sehr Unterschiedliches. Wie ich in meiner Vertriebscontroller-Blog geschrieben habe, unter „hervorragenden Excel-Kenntnissen“ versteht der eine das Ziehen von Spaltensummen, der andere die Programmierung umfangreicher Makros mit OLAP-Schnittstelle.

Aufträge für Freelancer – Als Freiberufler finanziell überleben

Wer freiberuflich arbeitet ist nicht in dem festen, sozialen Netz verankert, welches dafür sorgt, dass jeden Monat der Lohn pünktlich ausgezahlt wird. Krankenkassenbeiträge müssen selbst gezahlt werden und auch alle anderen Dinge, wie eine private Rentenversicherung bearbeiten sich nicht von alleine.

Damit monatlich alle anfallenden Kosten bezahlt werden können und auch noch Gehalt zum Leben übrig bleibt, müssen Aufträge für Freelancer an Land gezogen werden.

So sichern Sie sich Aufträge für Freelancer?

Als Freelancer ist man viel auf die positiven Empfehlungen der bisherigen Geschäftspartner angewiesen. Ein gutes Netzwerk ist notwendig, um finanziell überleben zu können und sich Folgeaufträge zu sichern. Wichtig ist, besonders bei den ersten Aufträgen immer genau und sorgfältig zu arbeiten, um von der eigenen Leistung überzeugen zu können und den Stundenlohn rechtfertigen zu können.

Aller Anfang ist schwer und daher sind die ersten Aufträge oft mit viel Eigenwerbung verbunden, die nicht jedem liegt. Aufträge für Freelancer gibt es immer – wer es geschafft hat, sich ins Gespräch zu bringen und erste Auftraggeber zu gewinnen, kann es auch dauerhaft schaffen.

Bewerbungsschreiben für Freelancer


Bewerbungsschreiben für Freelancer
Als Freelancer sind Sie generell in einer anderen Situation als jeder Angestellte. Während dieser in aller Regel auf eine möglichst dauerhafte Stellung Wert legt, denken Sie als Freelancer projektbezogen. Einerseits gibt Ihnen Ihre Position eine große Freiheit, andererseits gehören Bewerbungen und Akquisition zu Ihrem Alltag.

Auch wenn der Bewerbungsprozess weniger formalen Regeln unterliegt wie der beim Stellungsuchenden, kommt dem Bewerbungsschreiben für Freelancer eine besondere Bedeutung zu. Es schafft den ersten Eindruck beim potentiellen Auftraggeber und entscheidet in vielen Fällen darüber, ob es überhaupt zu einer Zusammenarbeit kommt.

Kurz und prägnant sollte das Bewerbungsschreiben sein

Wenn Sie Ihr Bewerbungsschreiben für Freelancer gestalten, gilt es
vor allem das rechte Maß zu bedenken. Auch wenn Sie viel über sich selber, Ihre Erfahrungen und Referenzen berichten können, gilt doch die Regel: Kein Auftraggeber möchte sich durch viele Seiten lange Romane arbeiten, wenn er für einige Zeit einen freien Mitarbeiter mit einer bestimmten Dienstleistung beauftragen möchte.

Interviewfragen für Freiberufler

Kompetenz demonstrieren durch gute Fragen

fragezeichen_grossGerade wenn sie frisch in die Freiberuflichkeit einsteigen, glauben einige, sie demonstrieren besonders viel Kompetenz, indem sie möglichst viel über ihre Arbeit reden, viele Statements abgeben und zeigen, wie viel sie fachlich können.

Besonders aber derjenige, der in Projekten arbeiten will, der beraten will, ist besser bedient, wenn er gute Fragen stellt. Der Kunde will ja seine Probleme gelöst bekommen und vertraut demnach eher einem Dienstleister, der sich in seine Situation hineindenkt.

Gute Fragen sind in diesem Zusammenhang solche, die zeigen, dass er sich Gedanken über die Situation des möglichen Kunden gemacht hat, darüber, wie der mögliche Kunde seine Situation und seine Probleme selbst empfindet, darüber, welche Schwierigkeiten typischerweise in Projekten auftauchen, usw.

Wann soll ich mich nach einem Interview melden?

Ein Interview ist wie ein Date, ein Personaldienstleister ist wie eine Partnervermittlung und ein Jobboard entspricht einer Datingplattform. Ohne diese Metapher überstrapazieren zu wollen, stellt sich doch die Frage, wann ein Freelancer nach einem Interview nachhaken soll.

Auf der Suche nach Erkenntnissen habe ich diverse Datingseiten durchforstet. Dabei kam ich zu dem Ergebnis, dass bei romantischen Verabredungen die „Dreitagesregel“ als Orientierung dienen kann. Gleiches gilt für Freelancer. Ein zu früher Anruf signalisiert Verzweiflung, ein zu später Anruf mangelndes Interesse.