Beiträge mit Tag ‘Berufshaftpflichtversicherung’

Werkvertrag und Dienstvertrag – ein entscheidender Unterschied?

Gerade ist es wieder aktuell: die Unterscheidung zwischen Werk- und Dienstvertrag. Auf dem Gewerkschaftstag der IG Metall am 23. Oktober hat Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) angekündigt, noch in den kommenden Wochen einen Gesetzentwurf zu Änderungen bei Fremdpersonaleinsätzen auf Basis von Werkverträgen einzubringen. Dies soll ein weiterer Schritt sein, um Scheinselbstständigkeit und Missbrauch von Werkverträgen zu verhindern. Doch worum geht es bei einem Werkvertrag genau und was ist der Unterschied zu einem Dienstvertrag? Und warum ist dies auch für Selbstständige und Freelancer wichtig?

7 Tipps für angehende IT-Freelancer

Von Freelancer-Profis aus dem GULP Kandidatenpoolgulp-logo

Beim Start in die Selbstständigkeit in der IT sind die Hürden geringer als in anderen Bereichen, weil wenig Ausstattung angeschafft werden muss. Nichtsdestotrotz gibt es ein paar Fakten zu beachten. Welche das sind, hat GULP bei 42 Profis aus dem eigenen Kandidatenpool nachgefragt.


1. Einkommensteuer nicht vergessen.

Das vom Kunden oder Vermittler überwiesene Geld gehört dem Freelancer nur zum Teil – auch der Staat hält die Hand auf. Vierteljährlich werden Steuervorauszahlungen fällig, die Sie ans Finanzamt überweisen müssen. Die Höhe dieser Zahlungen legt das Amt auf Basis Ihres bisherigen und zu erwartenden Gewinns fest. Der Knackpunkt: Nicht in jedem Jahr sind Ihre Gewinne gleich hoch. Im Idealfall steigert sich der Gewinn, je länger Sie selbstständig sind. Ist Ihr Einkommen also zum Beispiel im zweiten Jahr Ihrer Selbstständigkeit höher als zunächst erwartet, müssen Sie im darauf folgenden Jahr mit Steuernachzahlungen rechnen. Parallel dazu erhöht sich der Betrag Ihrer vierteljährlichen Vorauszahlungen. Das kann ein ganz schöner Batzen Geld sein, der da auf einmal fällig wird – Sie sollten diesen bis dahin unbedingt auf der hohen Kante haben.

Dienstvertrag oder Werkvertrag

Gastartikel von easy-insure.eu

Angesichts von Personalknappheit und leeren Kassen wird es für viele Unternehmen immer attraktiver freie Mitarbeiter – sprich Freelancer einzusetzen. Diese unterliegen nicht der Sozialversicherungspflicht, und auch Kündigungsschutz oder die Entgeldfortzahlung im Krankheitsfall findet hier keine Anwendung. Die Zeit der Beschäftigung wird auf die Dauer des Projekts begrenzt. Im IT-Bereich gehören dazu Spezialisten, die die IT-Abteilung verstärken, IT-Systeme mit planen oder z.B. jahrelang an der Realisierung eines in Auftrag gegebenen IT-Systems arbeiten.

Werk- und Dienstvertrag sind hierbei übliche Vertragsformen beim Einsatz dieser externen IT-Spezialisten. Nicht immer ist jedoch eindeutig klar, ob die zu erbringenden Leistungen die Kriterien eines Werk- oder Dienstvertrages erfüllen.

Berufshaftpflicht Versicherung für Interim Manager

Dies ist ein Gastartikel von exali.

Führungsaufgaben werden zunehmend zeitlich befristet an externe Manager vergeben. Mehr Verantwortung zieht konsequenterweise auch höhere Risiken nach sich. Manager sind von Berufswegen meist mit Risikomanagement konfrontiert, das eigene Haftpflicht-Risiko wird jedoch häufig unterschätzt.

Um die Haftpflicht-Risiken des Interim Manager (kurz IM) näher beleuchten zu können muss eine Unterscheidung zwischen Interim Managern mit und ohne Organhaftung vorgenommen werden.

Haftpflicht-Siegel: Professionelles Eigenmarketing für Freelancer

Zeigen Sie Ihrem Auftraggeber, dass Sie professionell sind. Dazu zählt auch Ihre umfassende Absicherung im Falle eines Schadens. Gerade in den sensiblen Tätigkeitsfeldern der IT-, Medien- und Consultingberufe sind Fehler schnell passiert. Meist mit der Folge teurer Schadensatzersatzforderungen. Man denke zum Beispiel nur an Programmierfehler, die zum kompletten Systemausfall führen oder die unerlaubte Verwendung urheberrechtlich geschützter Bilder und Marken.

Nicht umsonst verlangen immer mehr Kunden von ihren freiberuflichen Dienstleistern den Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung. Und nicht nur diese: Seit dem 17. Mai 2010 fordert auch der Gesetzgeber, dass Freelancer ihre Auftraggeber noch vor Vertragsabschluss über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung informieren müssen. Hintergrund sind die neuen Informationspflichten für Freiberufler und Selbstständige durch Inkrafttreten der Dienstleistungs-Informationspflichten-Verordnung (DL-InfoV).