Interviews mit Recruitment Consultants

Nutzen_zahlreicher_Online-Kontakte

Interviews

Viele Agenturmitarbeiter begleiten die Consultants bei den Interviews (sofern möglich). Das kostet Zeit und Geld, aber bei Ihnen ist es nicht anders. Es geht dann nicht unbedingt darum Sie zu kontrollieren oder Ihr Händchen zu halten. Wir erfahren mehr über alle Beteiligten und können ggf. das Gespräch ein wenig steuern.

In den Interviews achten wir auch auf Sie. Wie geben Sie sich im Interview, was sind in dem Zusammenhang Ihre Stärken, was Ihre Schwächen. Wir erfahren mehr über die Kundenprojekte als in irgendwelchen anderen Telefonaten oder Meetings. Wir können das Feedbackgespräch entsprechend ausrichten und Argumente für Ihre Verpflichtung finden. Wir können auf Gegenargumente eingehen. Besonders wichtig: Wir lernen die Eigenheiten des Entscheiders kennen: Ist er entscheidungsfreudig? Ist er sehr wählerisch? Wirkt er bestimmend oder ist er eher zugänglich und locker? Selbst wenn Ihr Interview nicht zum Erfolg führt, so hilft es uns in unserem weiteren Handeln.

Feedbacks geben

Jeder von uns will ein Feedback. Ein guter Account Manager wird den Abschluss in jeder Situation suchen. Dennoch müssen auch wir oftmals warten und können die Antwortgeschwindigkeit kaum beeinflussen. Sofern möglich („Der Kandidat springt uns ansonsten ab“ etc.) machen wir dieses auch. Je nach Workload des Account Managers oder Recruiters wird der Freiberufler „bei Laune“ gehalten. Man muss spätestens vor einer Unterschrift des Freiberuflers bei einem andern Kunden die Chance haben, um dem Kunden die Pistole auf die Brust zu setzen. Haben Sie nun einen Kunden mit Ausschreibungsportal, dann kann man teilweise nur warten. Dieses muss man auch dem Kandidaten in der Form mitteilen.

Trotzdem kann es Umstände geben, welche ein Feedback erschweren. Ich habe in meiner Vergangenheit die Deutsche Bahn betreut. Wenn Sie dann im Ausschreibungsportal Kandidaten hinterlegt haben, hieß es warten. Es gab Themen, bei denen ich den Fachbereich kannte und mir direkt ein Feedback geholt habe. Aber auch Unternehmensbereiche auf die man warten musste. Teilweise hat man erst nach 4-6 Monaten etwas gehört. Wann soll ich denn absagen. Ich habe dieses zumeist nach drei Wochen gemacht. Aber es kamen auch positive Antworten nach 4-6 Wochen. Dieses Beispiel ist nachvollziehbar, aber es geht auch mal im Arbeitsalltag unter. Darf eigentlich nicht passieren, aber es passiert. Das hat nichts mit Desinteresse an Ihrer Person zu tun. Wir haben eine Lösung gefunden, dass unser System erst dann ein Schließen der Anfrage zulässt, wenn allen Kandidaten ein Feedback gegeben wurde. Ist aber nicht der Regelfall.

Dieser Artikel ist in sechs Abschnitte geteilt, die in den nächsten Wochen veröffentlicht werden. 

Teil 1:  (heute)

  • Vor der Anfrage
  • Die erste Anfrage

Teil 2 (ab 20.12.13)

  • Interviews
  • Feedbacks geben

Teil 3 (ab 03.01.14)

  • Verträge
  • Zahlungsmanagement

Teil 4: (ab 10.01.14)

  • Es geht voran
  • Marktbegleiter

Teil 5: (ab 17.01.14)

  • Kundenbetreuung
  • Preferred Supplier

Teil 6: (ab 24.01.14)

  • Kompensationsgeschäfte
  • Verwaltung
  • Marge

Tags:,

Kai Zimmermann

Vertriebsleiter und Kommanditist der Trans4mation BS GmbH & Co. KG. Kai Zimmermann ist schon seit vielen Jahren im Agenturbusiness tätig (Vermittlung von IT-Spezialisten). Im Rahmen seiner Tätigkeit war er als Key Account Manager, Team-, Abteilungsleiter, Coach und heute als Head of sales tätig. Sein Bestreben ist es etwas Licht ins Dunkel der Agenturtätigkeiten zu bringen. Hierbei betrachtet er die Prozesse und Wünsche von Freiberuflern, Unternehmen (Einkauf vs. Fachabteilungen) und Agenturen. Sie erreichen Kai Zimmermann auch auf XING , der Internetpräsenz der T4M (Trans4mation) und LinkedIn .