Freelancer generieren Aufträge vor allem über ihr eigenes Netzwerk

Freelancer erhalten ihre Aufträge vor allem über das persönliche Netzwerk. Das ergab meine aktuelle Online-Umfrage. Die Erhebung wurde im September 2012 unter mehr als 380 Befragten durchgeführt.

 

Gut 81 Prozent der Teilnehmer nannten dabei das eigene Netzwerk als Hauptquelle ihrer Beauftragungen, 64 Prozent verwiesen auf die Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern. An dritter Position rangieren Online-Projektportale mit 53 Prozent. Dagegen werden Inserate, Vorträge oder Telefonate zur Akquise deutlich weniger eingesetzt. Auch wenn Personalvermittler auf 4freelance häufig negativ bewertet werden, sind sie doch nach wie vor eine sehr wichtige Anlaufstelle zur Projektgewinnung.

XING wird weiterhin stark genutzt, LinkedIn holt auf

Auch business-orientierte soziale Netzwerke spielen bei der Akquise weiterhin eine wichtige Rolle: So wird XING von 91 Prozent der Umfrage-Teilnehmer genutzt, Gulp ist für 31 und LinkedIn für 30 Prozent eine interessante Projektbörse. Im Vergleich zu meiner Online-Umfrage  aus dem Vorjahr kann das Netzwerk aus Kalifornien sogar hinsichtlich der Nutzerzahlen um 4 Prozent zulegen, XING dagegen verliert 6 Prozent, Gulp bleibt nahezu unverändert.

 

Tabellen

 

Wie akquirieren Sie Projekte Zahl %
Eigenes Netzwerk 310 81%
Projektvermittler 245 64%
Online Projektportale 204 53%
Eigene Homepage 160 42%
Telefonakquise 75 20%
Stellenanzeigen für Festanstellungen 69 18%
Vorträge 62 16%
Eigene Inserate 33 9%
Sonstige 15 4%

Welche Projektbörsen nutzen Sie? Zahl %
XING 348 91%
Gulp 117 31%
LinkedIn 113 30%
Freelancermap 97 25%
Projektwerk 76 20%
keine 20 5%
Twago 19 5%
Resoom 17 4%
Sonstige 26 7%

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Timo Bock

Als Vorstand der 4freelance recruitment eG schreibt Timo Bock in unregelmäßigen Abständen auf diesem Blog. Daneben ist er Co-Founder des Startups AMZstars. Zuvor war er vier Jahre in unterschiedlichen Positionen für einen Projektvermittler tätig. Sie finden Timo Bock auf LinkedIn und Twitter