Das perfekte Freelancer Profil

Wenn Sie zehn Experten fragen wie ein perfektes Freelancer Profil aussieht, bekommen Sie wahrscheinlich zehn verschiedene Antworten, inklusive der Empfehlung gänzlich auf ein Profil zu verzichten. Es gibt also kein perfektes Profil, es kann nur ein perfekt angepasstes Profil geben. Einige Präferenzen des Empfängers finden Sie bereits in der Anzeige und andere erfragen Sie am besten vorab durch ein Telefonat. Wenn Sie kein Telefonat vorab führen können und in der Anzeige keine Angaben gemacht wurden, sollten Sie die Empfänger kategorisieren – beispielsweise als Third Party Recruiter, In-House Recruiter, HR Referent oder Geschäftsführer – und entsprechend der vermuteten Präferenzen ein angepasstes Profil verschicken.



Im Folgenden möchte ich einige Punkte auflisten, auf die Sie achten sollten. Hierbei finden Sie meine Präferenzen, die ich in weiteren Artikeln noch einmal aufgreifen werde und detaillierter beschrieben werde:



Foto: Unbedingt empfehlenswert. Verzichten Sie aber auf große Bilder. 150 x 200 Pixel (ca. 25 KB) reichen aus.



Aufbau: amerikanisch, d. h. Berufserfahrung zuerst, beginnend mit der aktuellen bzw. letzten Tätigkeit; anschließend Ausbildung (auch hier beginnend mit der letzten Station, i. d. R Studium); lückenlos; mit Monatsangaben; kein funktionaler Aufbau

  • Dateiformat: MS Word (siehe Tipp 1)
  • Sprache: Sprache der Stellenanzeige
  • Zeugnisse: nicht unbedingt erforderlich, wenn doch, dann in einer separaten Datei
  • Dateigröße: möglichst klein, da die meisten Systeme doch etwas langsamer arbeiten.
  • Relevante Schlagworte: unbedingt
  • Layout: einfach gehalten, ohne Logos

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Timo Bock

Als Vorstand der 4freelance recruitment eG schreibt Timo Bock in unregelmäßigen Abständen auf diesem Blog. Daneben ist er Co-Founder des Startups AMZstars. Zuvor war er vier Jahre in unterschiedlichen Positionen für einen Projektvermittler tätig. Sie finden Timo Bock auf LinkedIn und Twitter