4freelance Genossenschaft schon jetzt finanziell stabiler als eine GmbH

4freelanceLiebe Mitglieder,

es ist soweit: Schon nach weniger als 2 Monaten sind wir finanziell stabiler als eine GmbH. Diese muss zu ihrer Gründung nur EUR 12.500 einzahlen.

Durch Eure Einlagen haben wir bereits jetzt ein Kapital von über EUR 25.000 erreicht, was dem vollen Kapital einer klassischen GmbH entspricht. Die Zahlungen, die neue Mitglieder bereits zugesagt haben aber noch nicht auf unserem Konto sind, sind dabei noch nicht mitgezählt.

Unser besonderer Dank gilt den Mitgliedern, die mehr als einen Anteil gezeichnet haben, obwohl diese durch ihre Mehranteile keine zusätzlichen Stimmrechte haben.

Hier zeigt sich die Stärke der Crowd: Wenn es ein gutes Projekt gibt, wird dieses auch von denen finanziert, die in diesem die bessere Lösung für ihre Probleme sehen.

Wir danken Euch für Euer in uns gesetztes Vertrauen!

Beste Grüße, Peter

Aktuelle Diskussion zur 4freelance Genossenschaft auf Xing

Auf Xing könnt Ihr hier eine Diskussion mit dem Titel „Revolution am Vermittlermarkt? Crowdbasierte Genossenschaft“ zu unserer Genossenschaft verfolgen.

Nicht immer besonders fair, aber interessant.

Der Post hat schon 7.660 Views und über 100 Kommentare.

Viele Grüße, Peter

P.S.: Dem Post könnt Ihr auch einige Auszüge aus unserem noch nicht komplett niedergeschriebenen Modell entnehmen.

IT Freelancer des Jahres 2015 gesucht

ITFreelancerDesJahres2015Der „IT Freelancer des Jahres 2015“ wird gesucht. Dazu veranstaltet das IT JOB MAGAZIN (ehemals IT Freelancer Magazin) einen Wettbewerb mit Unterstützung der Gesellschaft für Informatik (GI). Es wird nur Gewinner geben, versichern die Veranstalter. Jeder Teilnehmer kann aus den Erfahrungen der freiberuflichen Kollegen im Wettbewerb lernen. Zudem rücken die Gewinner in den Fokus interessanter Auftraggeber.

Wann Google-Ranking und Web-Traffic nutzlos sind

598986_original_R_K_B_by_Th. Reinhardt_pixelio_SMALLIch bin leider sehr narzisstisch. Das ist eine bekannte Schwäche von mir.

Und wenn mein Blog mal wieder hohe Zugriffszahlen hat, freue ich mich, denn das heißt, ich bin ganz toll, Leute lesen, was ich schreibe. Ich werde geliebt.

Aber was nützt das wirtschaftlich? Oft gar nichts.

Inzwischen bin ich weit genug zu erkennen, dass Zugriffszahlen allein wenig heißen.

Kurzvorstellung: Gordon Dahl

Hallo,

mein Name ist Gordon Dahl. Einige von Ihnen kennen mich vielleicht schon von Beiträgen auf Timo Bocks 4Freelance Blog.

Als Timo mir vorschlug, mich hier kurz vorzustellen, kam mir gleich folgende Frage auf: Wie stelle ich mich Ihnen so vor, dass es interessant und relevant für Sie ist, Sie einen Wert darin sehen, mich zu kennen und das Ganze nicht nach einer Verkaufspräsentation klingt?

Was verkaufen Sie wirklich?

PSie sind Freelancer, Freiberufler, Dienstleister. Was also bieten Sie an?

Ihre Zeit gegen Geld? Ihre Dienstleistung? Ihre Fertigkeiten? Sicherlich von allem etwas. Aber was bieten Sie wirklich an? Was ist es, das Klienten oder Auftraggeber eigentlich einkaufen, wenn sie Sie beauftragen?

Was verkaufen Sie wirklich? Das ist eine der grundlegendsten Fragen, die Sie für sich beantworten sollten. Denn davon hängt viel von Ihrem geschäftlichen Erfolg ab.

Spezialisierung als Türöffner

grosser alter SchlüsselEines der größten Probleme vieler Freelancer ist deren Austauschbarkeit – gemeint ist die Wahrnehmung der Auftraggeber, dass die meisten Freelancer das Gleiche anbieten (und können).

Ein anderes Problem ist, dass viele Freelancer zu breit aufgestellt sind – gemeint ist wieder die Wahrnehmung der Auftraggeber.

Das erste Problem bedeutet, dass Auftraggeber meinen, theoretisch jeden x-beliebigen Freelancer mit Kompetenzen für die vorliegende Herausforderung beauftragen zu können. Das zweite Problem dagegen bedeutet, dass Auftraggeber nicht leicht entscheiden können, welcher Freelancer besser geeignet ist, die vorliegende Herausforderung zu meistern. Dieses vermeintliche Paradoxon lösen Auftraggeber dann meist über Recruiting-Agenturen.

Beides sind ernstzunehmende Probleme für Freelancer. Führen sie doch leicht dazu, dass viele lukrative Türen geschlossen bleiben. Glücklicherweise sind beides Marketingprobleme. Will heißen, Freelancer können aktiv etwas tun, um die Wahrnehmung der Auftraggeber zu beeinflussen. Und zwar, indem sie an einer einzigen Schraube drehen.

Nach dem Projekt ist vor dem Projekt

sports houndFußballfans kennen den Spruch „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ von Sepp Herberger, dem Trainer, der das Wunder von Bern ermöglichte. Es sind sicher einige Interpretationen und Anwendungen auf andere Bereiche möglich. Zwei Interpretationen dieser Binsenweisheit sind für Freelancer bedeutsam.

Erstens kann damit gemeint sein, sich nicht auf Erfolgen auszuruhen oder zu lange mit Niederlagen zu beschäftigen. Was in der Vergangenheit liegt, kann nicht mehr beeinflusst werden. Egal, ob dieses Ereignis in der Vergangenheit gut oder schlecht für uns war. Was zählt, ist das nächste Projekt. Denn es bietet die Möglichkeit, sich neu und von einer besseren Seite zu präsentieren. Der Verlauf und das Ergebnis des nächsten Projekts sollte im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen, sobald wir ein anderes Projekt abgeschlossen haben.

Nicht verzweifeln an der Selbstdarstellung

Portrait Of A Man Yelling Into A Megaphone Against Blue BackgroundEin leidliches Thema für viele Freiberufler ist die Frage nach der Selbstdarstellung – oder positiver ausgedrückt: die Außenwirkung.

Machen wir uns da nichts vor. Außenwirkung und erste Eindrücke zählen. Vielleicht stärker, als jemals zuvor. Es gibt einfach zu viele Anbieter in den meisten Branchen. Aktuell bieten rund 2.1 Millionen Personen in Deutschland freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungen an. Darunter sind etwa 91.000 Unternehmensberater, 40.000 Seminaranbieter, 5.000 Coaches selbständig tätig (Statistisches Bundesamt, Stand 2012).

Wenn Sie mit Ihren Dienstleistungen Teil dieser Masse sind und nicht schon auf den ersten Blick positiv auffallen und diesen positiven Eindruck aufrechterhalten, gehen Sie in der Masse unter. Was bleibt, ist dann eventuell die vertane Chance, einen neuen Interessen zum Anruf zu bewegen, oder einen neuen Auftrag zu gewinnen.

Wir können sicher davon ausgehen, dass Ihr persönliches Erscheinungsbild – von der Frisur bis zu den Schuhen – immer angemessen ist, wenn Sie bei (potenziellen) Kunden vor Ort sind. Aber Ihr Image, Ihr Gesamteindruck (oder auch „Marke“) ist mehr als Ihre Person. Und, ob Sie es wollen oder nicht, Sie haben eine Marke. Die Frage ist nur, ob Sie diese aktiv in die eigenen Hände nehmen, oder Ihre Imagebildung anderen überlassen. „Wenn Sie nicht selbst ins Horn blasen, gibt es keine Musik“, wie einer meiner Mentoren gerne sagt.

Vom Freelancer zum Experte

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Die Diskussionen über Notwendigkeit und Lästigkeit von Recruitingagenturen, sowie Vor- und Nachteile direkter Auftragsakquise für Unternehmen und Freelancer zeigen vor allem eines: Freiberufler werden weitestgehend leider immer noch als „Tagelöhner“ wahrgenommen – als „helfende Hände“ (wenn auch oft sehr fähig und versiert). Solch eine Wahrnehmung unterstützt die zunehmende Entwicklung, dass Freelancer wie Ware gehandelt werden.

Wer hat Schuld an dieser Entwicklung? Die Unternehmen, die Risiken und Kosten minimieren wollen? Die Recruitingagenturen, die eine Marktlücke entdeckt haben und sowohl Unternehmern als auch Freiberuflern Zeit und Aufwand sparen? Oder die Freelancer, die ihre eigene Zeit und Kraft lieber in Projekte, als in die Jagd nach Kunden investieren?

Jetzt kann man als Freelancer alles auf die Unternehmen und Recruitingagenturen schieben und sich grämen. Oder versuchen, einen anderen Weg einzuschlagen. Ein Weg, der vorbei an den Agenturen, direkt zu den Auftraggebern führen kann.