Freelancer sind selbstständig und müssen in ihre Rechnungen Kosten für den beruflichen Aufwand und ihre Lebenshaltung einkalkulieren. Experten raten dazu, die Seite des Auftraggebers nicht zu vergessen, der aus seiner Sicht lediglich die Kosten für einen Freelancer mit denen eines fest angestellten Mitarbeiters vergleicht. Als Faustregel darf gelten, dass Projekte für den Auftraggeber per Outsourcing an Freelancer um so günstiger werden, je punktueller sie durchgeführt werden – Stichworte Implementierung von IT-Architekturen oder Interimsmanagement – und je höher dabei der Spezialisierungsgrad ausfällt. Für solche Projekte kann der Freelancer seinen Tagessatz auf das Jahresgehalt eines fest angestellten Spezialisten hochrechnen. Bei allen anderen Projekten lohnt es sich am ehesten, die Honorarforderungen am Markt festzumachen: Was wird üblicherweise gezahlt? Bei welchem Honorar bin ich mit höchstem Verdienst ausgelastet? Unter welcher Grenze lohnt sich die Arbeit nicht mehr?

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