Freelancer Empowerment mit dem „Bring Your Own Recruiter“ Programm

Die beste Situation für einen Freelancer ist es, wenn er keine Recruiting Agentur braucht. Er selber hat gute Kontakte zu seinem Kunden, überzeugt diesen von sich und schließt mit ihm einen direkten Vertrag.

Aus unterschiedlichen Gründen will der Kunde aber oft keinen direkten Vertrag mit dem Freelancer haben.

Was dann?

Woher nehmen Freelancer und Kunde in dieser Situation einen Vermittler, der als Mittelsmann die Verträge mit dem Freelancer und dem Kunden schließt? Wie sichern Sie ab, dass dieser den schnellen Start des Einsatzes nicht verhindert und nur ein vertretbarer Preis für die Abwicklung berechnet wird?

Genau um diese Anforderungen abzudecken, hat 4freelance sein „Bring You Own Project“ bzw. „Bring Your Own Recruiter“ Programm entwickelt. Der Auftraggeber zahlt lediglich eine Vermittlungsgebühr von 5% auf den Tagessatz des Freelancers. Der schnelle Start wird durch eine direkte Bearbeitung durch den Vorstand der Genossenschaft gewährleistet.

Unsere Mitglieder wissen diese Unterstützung sehr zu schätzen:

„Der größte Vorteil meiner Mitgliedschaft bei 4freelance ist, dass ich ohne weitere Abstimmung mit euch meinen Preis beim Kunden verhandeln kann, weil die Konditionen der Genossenschaft bekannt sind. Das macht einen guten Eindruck, weil er mich als kompetenten Ansprechpartner wahrnimmt.“

Der akquisestarke Freelancer kann selbstbestimmter agieren, mit einem starken Partner im Rücken.

Bei Fragen könnt Ihr Euch gerne an mich wenden: petermonien@4freelance.de.

Viele Grüße, Peter

 

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Peter Monien

Als ehemaliger hauptamtlicher Vorstand und Content Marketing Verantwortlicher von 4freelance schrieb Peter Monien öfter auf diesem Blog. Peter ist Gründer und Geschäftsführer von TEAM 4M: Mainframe Anwendungssoftware Maintenance Outsourcing „in budget“, von deutschsprachigen Experten, mit Effizienz-Rückvergütung. Er hat mehr als 15 Jahre Erfahrung im B2B-Sales und war unter anderen bei Dow Jones und Red Hat tätig. Sie finden Peter Monien auf LinkedIn und XING.
  • pepschmier

    Ich habe verstanden, dass ich Genossenschaftsanteile erwerben kann und dass ich mit selbst-akquirierten Projekten ankommen kann, wenn ich eine Agentur brauche.

    Aber noch weitgehend unklar ist mir, wie die Genossenschaft selbst ihre offenen Stellen an die Genossen bringt, wenn sie denn welche hat. Werden die Stellen dann öffentlich unter „Jobs“ gelistet und man kann sich darauf bewerben? Oder bleiben die Stellenangebote den Genossen vorbehalten? Ist der Unterschied von 2,5% in der Vermittlungsgebühr der einzige Unterschied zwischen Genosse und Nicht-Genosse, was den Zugang zu offenen Stellen betrifft? Wird die Vermittlung von Nicht-Genossen dadurch nicht attraktiver als die Vermittlung von Genossen?

    Kurz: Ist die Genossenschaft an sich das Ziel, oder nur ein Konstrukt, um anfänglich an das Geld für den Aufbau einer weiteren, öffentlichen Vermittlungsagentur zu kommen?

    • Peter Monien

      Wir sind gerade in der Akquise eigener Stellen und werden bei Anfragen in einem ersten Schritt nur unsere interne Datenbank nutzen. Gibt es nicht genügend Mitglieder der Genossenschaft, die die gewünschten Eigenschaften mit sich bringen, dann werden wir den Job auf unserer Website ausschreiben (markiert als 4freelance) und ggf. auch extern suchen.
      Mit wachsender Mitgliederanzahl werden wir Stellen immer öfter intern besetzen können. Hier liegt der Vorteil klar bei den Mitgliedern.

      Die Mitglieder der Genossenschaft haben den o.g. Erstselektionsvorteil, auf ihre Leistungen werden nur 10,0% aufgeschlagen statt 12,5% und sie werden noch weitere Vorteile haben (über uns als Einkaufsgemeinschaft).

      • pepschmier

        Wie kommt man in die interne Datenbank?

        • Peter Monien

          Mitglied werden 🙂

          • pepschmier

            Schon klar! Aber die Beitrittserklärung enthält ja nur den Namen, keine Berufsdetails. Ergo enthält auch die interne Datenbank nur Namen und Anschriften der Genossen. Werden akqirierte Stellen also per Massenmail an alle Mitglieder verschickt?

          • Peter Monien

            Die Genossen stellen Ihre Profile in unserer Datenbank ein, so dass wir sie auf offene Stellen matchen können. Die Stellen werden im genossenschaftsinternen Forum ausgeschrieben. Wichtiger ist aber, dass wir die geeigneten Kandidaten selber direkt ansprechen.

  • EDVdoc

    Hallo, so ganz verstehe ich den Vorteil nicht. Schon heute bekomme ich von führenden Agenturen, die jeder von uns kennt, i.d.R. für 5 % Aufschlag eine Lösung angeboten. Uns weiß i.d.R. dass die sich bereits gut platziert haben und beim Einkauf bekannt sind. Wer kennt die Freiberufler-Genossenschaft im Einkauf der Telekom oder bei der Allianz? Ich sehe die Vorteile noch nicht ganz. Können Sie das nochmal besser herausarbeiten? Auch würde ich gerne wissen, wie die 10 % Vermittlungsprovision berechnet werden, die eine „normale“ Vermittlung betreffen. Ich kenne die Satzung nicht, aber gehe davon aus, dass sich das als Aufschlag auf meinen Preis bezieht und nicht wie bei den großen Agenturen auf den Endpreis (klassische Deckungsbeitragsrechnung). Danke+Gruß

    • Peter Monien

      Bisher habe ich gehört, dass die großen Agenturen ein Minimum haben, z.B. 5 oder 6 EUR pro Stunde. Sie landen also öfter weit über 5%.

      Sie haben recht, sowohl die 5% als auch die 10% werden auf den Freelancersatz gerechnet. Wenn Sie es umgekehrt rechnen, berechnen wir vom Gesamtvolumen nur ca. 9,1% bzw. 4,55%.

      Nein, als junges Unternehmen haben wir noch keine gefestigten Beziehungen zu den o.g. großen Konzernen. Die müssen wir uns erst erarbeiten.