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Peter Monien

Als hauptamtlicher Vorstand und Content Marketing Verantwortlicher von 4freelance schreibt Peter Monien öfter auf diesem Blog. Peter ist Co-Founder des social travel Startups destimate. Er hat bereits mehr als 15 Jahre Erfahrung im B2B-Sales und war unter anderen bei Dow Jones und Red Hat tätig. Sie finden Peter Monien auf LinkedIn und XING.
4freelance Schweiz

Umfrage zur Gründung der Schweizer Freelancer Genossenschaft

Liebe/r Freelancer/in,

diese Umfrage ist eine unverbindliche Vorabanfrage zu der für Ende April 2017 geplanten Gründung der „4freelance Schweiz Genossenschaft“. Im Fokus der Genossenschaft steht die gegenseitige Unterstützung und die Sicherung der Marktposition für die Mitglieder der Genossenschaft.

Die Umfrage soll sowohl das generelle Interesse ergründen als auch die Möglichkeit der Eigen-Finanzierung der notwendigen  Lizenz-Hinterlegungen, die die Genossenschaft für den Personalverleih benötigt (Fr. 50’000 für die Schweiz interne Bewilligung, Fr. 50’000 für die grenzüberschreitende).

Wir würden uns sehr über deine Teilnahme an der Umfrage freuen und noch mehr über dein Interesse, mit uns zusammen etwas am Freelancer Markt im Sinne der Freelancer zu bewegen.

Wenn du befreundete Freelancer kennst, die das Thema auch interessieren könnte, schicke ihnen diese URL bitte weiter.

Hier geht es zur Umfrage und den vertiefenden Informationen zur Genossenschaft.

Beste Grüße

Peter Monien   &   Ralf Siegert

 

4f CC Logo

Competence Center – Gebündelte 4freelance Kompetenz zu einem Thema

4f CC LogoVielleicht haben einige von Euch auf unserer Website bereits eine Neuerung entdeckt: Die „4freelance Competence Center“.

Dies ist ein Ansatz, um den 3. Grundsatz der Genossenschaft „Qualität“ in eine konkrete Form zu bringen. Hier werden einzelne Experten zu einem Competence Center (CC) gebündelt. Ziel ist es, für diese Mitglieder eine zusätzliche Möglichkeit zu schaffen, um als Experten wahrgenommen und gefunden zu werden.

Beziehung Vermittleraufschläge und Freelancermenge

Auftraggeber sollten auf offengelegte Margen bestehen

Open Book ist die faire und bessere Alternative, auch für den Auftraggeber

Die wenigsten Vermittler arbeiten heute mit offenen Büchern (Open Book) und legen gegenüber dem Auftraggeber und dem Freelancer ihren Aufschlag offen, den Sie auf den Stundensatz des Freiberuflers nehmen.

Von Auftraggebern hört man dann oft „Kann mir doch egal sein, was der Freelancer bekommt. Hauptsache mein Preis stimmt und der Freelancer leistet das, was er leisten soll.“

Das ist erstmal einleuchtend: Ich kaufe eine Dienstleistung ein und versuche, für einen definierten Service möglichst wenig zu zahlen (Minimalprinzip).

Durch diese vereinfachte Sicht werden aber viele gute Gründe übersehen, warum auch der Auftraggeber von einer Offenlegung der Vermittlermarge profitieren würde.

 

Kaltakquise für Freelancer – Freelancer Selbstvermarktung 10/10

Kaltakquise fur FreelancerLass uns eins gleich am Anfang klarstellen: Ja, Kaltakquise ist scheiße.

Du schreibst oder rufst einen Dir völlig unbekannten Menschen an und versuchst, seine Aufmerksamkeit zu bekommen. Du fühlst Dich in einer „Bittsteller-Position“.

Die meisten Menschen werden überhaupt nicht auf Dich reagieren. Einige weichen Dir freundlich aus, da sie nette Menschen sind und nicht unhöflich sein wollen. Andere haben einen schlechten Tag und werden pampig. Du musst mit viel Ablehnung rechnen. Das ist für die meisten Menschen schwer.

Bedenke, was passieren würde, wenn bei Dir ein wildfremder Mensch anruft und versucht, Dir etwas zu verkaufen. Dieser müsste schon etwas sehr Spannendes bieten und sehr überzeugend sein, damit Du ihn nicht schnell abwimmelst. Überlege Dir, wie schnell Du selbst Email scannst und sie löschst ohne sie überhaupt geöffnet zu haben.

Unter welchen Umständen lohnt es sich für Dich als Freelancer aber vielleicht doch, Kaltakquise zu betreiben?

Und wie solltest Du diese angehen, dass für Dich möglichst viel dabei herauskommt?

§611a BGB

Scheinselbstständigkeitsbeurteilung für Java Developer nach Frau Nahles

§611a BGBWas würde geschehen, wenn der aktuelle Gesetzesentwurfs des BMAS einfach „durchgewinkt“ werden würde?

Wie wäre die Auswirkungen z.B. für Java Developer? Also die wohl größte Gruppe unter den Software Entwicklern, die inbesondere von größeren Unternehmen sehr oft eingesetzt wird.

VGSD-Studie zum Thema Scheinselbstständigkeit mit vernichtendem Urteil für Gesetzesentwurf

VGSDDie Ergebnisse der Studie des VGSD sind da. Insgesamt haben über 3.500 Teilnehmer geantwortet. Dabei sind viele interessante Ergebnisse rausgekommen:
  • Nur 2% der Befragten schätzt sich selbst als scheinselbstständig ein *und* wäre lieber angestellt.
  • 54% der Selbständigen gaben an, dass die bestehende Rechtsunsicherheit bereits negative Auswirkungen auf ihre Auftragssituation hatte.
  • 21% berichten darüber, dass Ihnen aufgrund der Rechtsunsicherheit Aufträge verweigert wurden. Bei den Selbstständigen mit Angestellten waren es sogar 24%.
  • Die Statusfeststellungsverfahren führen zu willkürlichen Ergebnissen. Auf einen Scheinselbstständigen, der als solcher beschieden wird, kommen 4,3 echte Selbstständige, die zu Unrecht als Scheinselbstständig eingeordnet wurden.
  • Die nun geplanten Kriterien sind nicht besser: Die Kriterien widersprechen in unterschiedlichem Maße der heutigen Arbeitswelt. Das Ranking (arbeits-)weltfremder Kriterien führen “fehlende betriebliche Organisation” und “Zusammenarbeit mit festen/freien Mitarbeitern des Auftraggebers an”. 63% bzw. 50% aller Befragten erklärten, sie könnten ihre Arbeit nicht machen, ohne zugleich diese Kriterien für Scheinselbstständigkeit zu erfüllen.
  • 96% der echten Selbstständigen erfüllen mindestens ein Kriterium für Scheinselbständigkeit, im Schnitt erfüllen sie 3,7 der 10 Kriterien.
  • Würde man von einer Scheinselbstständigkeit ausgehen, wenn mindestens fünf der zehn Kriterien erfüllt sind, wären unter den derart als scheinselbstständig Bloßgestellten 72% echte, “zu Unrecht verurteilte” Selbstständige und nur 28% Scheinselbstständige.
  • 89,4% der Selbstständigen bewerten die Politik von Andrea Nahles und des DGB als schlecht oder sehr schlecht. Nur 1,2 bzw. 1,4% finden sie gut oder sehr gut.
Neugierig geworden? Hier geht’s zu den Studienergebnissen: http://www.vgsd.de/?p=10470

Scheinselbständigkeit: Aktion „Abgeordnete anschreiben“

§611a BGBEs wird Ernst.

Der Referentenentwurf des BMAS soll in wenigen Tagen, am 16.02.2016 dem Kabinett vorgestellt werden.

Ob und welche Änderungen im Vergleich zur Version aus November 2015 vorgenommen wurden ist nicht bekannt. Es wird gemunkelt, dass lediglich marginale Änderungen zu verzeichnen seien.

Bisherige Versuche, Politikern und Gewerkschaftern zu erklären, dass von der Initiative des BMAS auch viele Selbständige aus dem Bereich der Wissensarbeit betroffen sind, wurden zur Kenntnis genommen, aber letztendlich heruntergespielt. Ständig wurde auf die Einzelfallprüfung verwiesen.

Der aktuelle Gesetzesentwurf schießt über sein eigentliches Ziel hinaus. Als Folge droht, dass viele gutverdienende, nicht schutzbedürftige Selbständige ihre Selbständigkeit aufgeben müssen. Ein Teil wird zwangsweise befristete Arbeitsverträge annehmen müssen. Älteren Selbständigen droht vielleicht sogar die Arbeitslosigkeit.

Wie dem auch sei, wir möchten uns jetzt nicht mit Spekulationen beschäftigen, sondern Dich aufrufen, Dich an unserer

„Kampagne Abgeordnetenwatch“

zu beteiligen.

Gefährdung des „Modells Freelancer“ durch den Referentenentwurf zu §611a BGB

§611a BGBEs gab eine Einigung zwischen dem DGB und dem BDA. Am 16.02.2016 soll der Gesetzesentwurf vom BMAS dem Kabinett vorgestellt werden.

Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Gesetz damit schon durch ist, aber dass wir uns mehr als beeilen müssen.

Warum gefährdet die Gesetzesänderung unseren gesamten Berufsstand?

4freelance ist Fördermitglied des DBITS

DBITS LogoDa gemeinsam mehr erreicht werden kann, haben wir uns entschlossen, mit dem DBITS e.V. eine Kooperation aufzubauen.

Derzeit stehen politische Themen im Vordergrund. Dennoch gehen wir davon aus, dass wir bald auch in anderen Bereichen  zusammen arbeiten werden.

 

Wer/Was ist der DBITS?

DBITS steht für „Deutscher Bundesverband Informationstechnologie für Selbständige e.V.“. Wir verstehen uns als berufsständische Vertretung aller selbständigen IT-Unternehmer in Deutschland und setzen uns für die Verbesserung der wirtschaftlichen, rechtlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Arbeit von selbständigen IT-Unternehmern ein.

Wie findest Du als Auftraggeber für Dein Projekt den richtigen Freelancer?

Auswahl Prozess

 

? Dein Projekt erfordert einen Spezialisten, den Du nicht im Unternehmen hast?

? Du bekommst am Arbeitsmarkt nicht so schnell einen Festangestellten, willst aber sehr schnell mit dem Projekt starten?

? Du brauchst externen Input, wie Best Practices in anderen Unternehmen aussehen?

! Dann ist ein Freelancer die richtige Wahl.

! Der Falsche kann Dich viel Zeit und Geld kosten und Dein Projekt kann scheitern.

! Der Richtige kann nicht nur Dein Projekt erfolgreich (Zeit/ Budget/Qualität) fertig stellen, sondern das Projektergebnis entscheidend verbessern.

? Aber wie findest Du den richtigen Freelancer und wie wählst Du ihn aus?