6 Wege Texte zu verfassen die Ihre Zielgruppe begeistern

dragon_pixabay_Josch13Die wesentlichen Inhalte zu diesem Artikel sind geklaut von Glen Long von boostblogtraffic.

Wie sollen Texte sein, die Ihre Zielgruppe begeistern?

Großartig. Kompetent. Wundervoll.

Ach, echt ??

Ein toller Rat, so simpel wie nutzlos.

Wenn Sie schon wüssten, wie Sie großartig und kompetent schreiben, dann wären Sie bereits eine anerkannte Autorität.

Zweifeln Sie bei Ihren Texten auch oft, ob sie bei den Lesen gut ankommen werden?

Vielleicht ist dies genau der Text, der es bringt, der Ihre Autorität etabliert, sich vielleicht sogar viral über das Netz verbreitet?

Aber vielleicht machen sich Leute auch lustig darüber. (Wenn Sie viel schreiben, ist es garantiert, dass sich irgendwo jemand darüber lustig macht. Passiert mit manchen meiner Texte auch.) Schlimmer noch, vielleicht liest es auch überhaupt niemand.

Niemand – auch die erfolgreichsten Autoren – wissen, wie ihre Texte ankommen, bis sie veröffentlicht sind. Auch die erfolgreichsten Autoren wissen, sie sind eine gescheiterte Veröffentlichung entfernt vom Abwandern ihrer Fans und von Bedeutungslosigkeit.

Selbst die größten Autoren, zum Beispiel William Shakespeare und Charles Dickens, hatten eine Erfolgsquote von unter 10% ihrer veröffentlichten Werke

Über 90% sind vergessen und fangen bestenfalls Staub in irgendwelchen Archiven.

Aber es gibt Wege, Ihren Texten zumindest solide Chancen zu geben, zu Ruhm und Anerkennung zu gelangen.

Wie man populäre Texte verfasst

Alle Texte, die langfristig populär werden und bleiben, haben etwas Grundlegendes gemeinsam. Ein Merkmal aller Veröffentlichungen, die ihr Publikum innerlich in Flammen setzen.

Sie verändern den Leser.

Sie verändern seine Wahrnehmung, sein Fühlen und Denken.

Am Ende des Artikels ist der Leser nicht mehr die selbe Person – er erfährt eine bedeutsame Veränderung.

Vielleicht keine große Veränderung. Vielleicht nicht mal dauerhaft. Aber bedeutsam.

Tiefe und permanente Veränderungen geschehen nicht so oft, und sie sind den wenigen Meisterwerken vorbehalten, die wir schaffen.

Die besten Texte verändern vor allem das Verhalten des Lesers.

Sie inspirieren zum Handeln – insbesondere dazu, anders zu handeln als vorher, um eine neue Richtung einschlagen zu können, zu besseren Ergebnissen

Und diese bessere Richtung verdankt der Leser dem Text.

Es gibt im Wesentlichen 6 Kategorien von Texten, die das Verhalten des Lesers ändern können.

  1. Der Weckruf
  2. Der Katalysator
  3. Die Rettungsleine
  4. Die begleitende Hand
  5. Die Strategie
  6. Der Horizont-Erweiterer

Für jede Kategorie werden Sie lernen:

  • Wie Sie anfangen – um dem Leser eine Vorstellung zu geben, was folgt
  • Wie Sie zum Hauptteil übergehen – wie Sie das erste grundlegende Konzept in Ihrem Text einführen, in einem nahtlosen Übergang von der Einleitung
  • Was Sie im Hauptteil schreiben – Richtlinien und Strategien, wie Sie den Hauptteil so schreiben, dass er verändernd auf den Leser wirken kann
  • Wie Sie abschließen – mit einem klaren Echo des Hauptthemas, so dass der Leser inspiriert ist, zu handeln.

Los geht’s.

Nummer 1: Der Weckruf

Der Weckruf ist eine etwas grobe Ansage, die den Leser veranlassen soll, Verhaltensweisen aufzugeben, die destruktiv sind, irregeleitet, jedenfalls nicht zielführend für die Ziele, die er behauptet zu verfolgen.

Manchmal sind dem Leser seine Fehler bereits bewusst. Manchmal hat er keine Ahnung, dass er mit Karacho in die falsche Richtung rennt. Ziel des Weckrufes ist, den Leser zurück auf die Spur zu bringen.

Dieser Text handelt von unangenehmen Wahrheiten und liebevoller Zurechtweisung. Er rüttelt den Leser auf, aber macht ihn klüger. Und, wichtiger als das, der Leser ist bereit, mit weit geöffneten Augen in die Welt zurück zu gehen.

Wie Sie den Weckruf begeisternd machen

Was Sie in der Einleitung schreiben

Beginnen Sie damit, was der Leser will und was er wahrscheinlich im Moment tut, um es zu bekommen. Räumen Sie ein, dass seine Handlungen ganz vernünftig erscheinen, vor dem Hintergrund seines bisherigen Wissens, und zeigen Sie Mitgefühl mit seiner Frustration darüber, dass er keinen oder zu wenig Fortschritte erzielt.

Wie Sie zum Hauptteil übergehen

Erklären Sie, dass der wahre Grund für den mangelnden Erfolg darin liegt, dass der Leser etwas fundamental falsch macht. Falsche Handlungsweisen oder falsche Annahmen.

Aber es ist nicht seine Schuld. Es hat sich nur bisher niemand darum gekümmert, ihm seine Irrtümer aufzuzeigen.

Was Sie im Hauptteil schreiben

Heben Sie hervor, was der Leser falsch macht bzw. auslässt. Stellen Sie klar heraus, was an seiner bisherigen Strategie nicht funktioniert. Erklären Sie, was wirklich funktioniert und schlagen Sie neue Verhaltensweisen vor, die zu besseren Ergebnissen führen.

Spezifische Anhaltspunkte:

  • Begründen Sie mit harten Fakten, warum alte Taktiken nicht mehr funktionieren und warum eine neue Herangehensweise notwendig ist.
  • Geben Sie zu jedem falschen Verhalten eine klare Alternative, zu jeder falschen Annahme eine korrigierende Einsicht
  • Geben Sie unmissverständliche Beispiele für Erfolge mit den neuen Ansätzen und Misserfolge der alten Ansätze
  • Teilen Sie persönliche Erlebnisse mit, wo Sie die gleichen Fehler gemacht haben – und erklären Sie, was Sie aus Ihren Fehlern gelernt haben

Achten Sie auf:

Tonfall – Passen Sie auf, dass der Tonus des Textes mehr unterstützend als verurteilend ist. Sie teilen unangenehme Wahrheiten mit, weil Sie wollen, dass Ihre Leser Erfolg haben, nicht weil Sie sie niedermachen wollen.

Wie Sie schließen

Fordern Sie abschließend den Leser heraus, die erfolglosen Ansätze und Verhaltensweisen hinter sich zu lassen und neue Wege zu gehen, wie schwierig dies auch sein mag. Erinnern Sie ihn an sein Ziel und stellen Sie dar, dass nur eine grundlegende Änderung seiner Einstellungen ihm den Weg dorthin ebnen wird.

Ermahnen Sie ihn, indem Sie die Folgen beschreiben, die es hat, wenn er in alte Verhaltensweisen zurück fällt.

Schließlich, schubsen Sie ihn an, den ersten Schritt in diese Richtung zu gehen.

Die Veränderungen, welche dieser Text bewirkt

Ein verändertes Glaubenssystem, das zu einer Verhaltensänderung führt.

Nummer 2: Der Katalysator

Der Katalysator soll den Leser über eine Grenze schubsen – im positiven Sinne. Er soll überzeugen, anschubsen oder sogar beschämen – so dass der Leser einen Schritt geht, von dem er bereits seit langem weiß, dass er ihn gehen sollte.

Der Katalysator richtet sich an Leser, die genau wissen, was sie tun sollten, aber eine mentale Blockade haben, es tatsächlich zu tun.

In diesem Text geht es um Gründe und Begründungen. Er vaporisiert die Gründe, die den bestehenden Zustand aufrechterhalten und gibt neue Gründe, die gewünschten Schritte in Richtung Ziel zu unternehmen.

Wie Sie den Katalysator begeisternd machen

Was Sie in der Einleitung schreiben

Drücken Sie Mitgefühl aus für das Gefühl des Blockiertseins und versichern Sie dem Leser, dass es völlig normal ist, festzustecken. Spekulieren Sie über ein paar Gründe, aus denen wir nicht vorankommen.

Wie Sie zum Hauptteil überleiten

Machen Sie klar, auch wenn es normal ist, festzustecken, ist es nicht in Ordnung – jedenfalls nicht, wenn der Leser sich zum Erfolg verpflichtet hat. Stellen Sie klar die Diskrepanz heraus zwischen dem, was der Leser sagt, welche Ziele er verfolgt und dem, was er in Richtung seiner Ziele tut.

Was Sie im Hauptteil schreiben

Sezieren Sie systematisch die Ausreden des Lesers für sein Nichthandeln. Formulieren Sie Gegenargumente und Gegenbeispiele. Zeigen Sie ihm, wie scheinbare Hindernisse beseitigt werden können bzw. zeigen Sie, dass es sich gar nicht um echte Hindernisse handelt.

Unterweisen Sie die Leser darin, Fortschritte zu erzielen, auch wenn sie glauben, vor unüberwindlichen Grenzen zu stehen.

Spezifische Anhaltspunkte:

  • Geben Sie Beispiele für andere Menschen, die unter ähnlichen – oder schwierigeren – Umständen voran gekommen sind
  • Zeigen Sie auf humorvolle ( aber nicht herablassende) Weise, wie der Leser sich widersprüchlich verhält
  • Setzen Sie wahrgenommene Begrenzungen in einen neuen Kontext. („Keine Zeit für virtuelle Kontakte? Super – machen Sie Kontakte für 15 Minuten pro Tag!“)

Achten Sie auf:

Umfang – Konzentrieren Sie sich auf den nächsten Schritt, den der Leser gehen soll, nämlich den lange aufgeschobenen Schritt.

Wie Sie schließen

Schreiben Sie über die Gefahren des Nicht-Handelns und erinnern Sie den Leser, dass etwas Erstrebenswertes selten von selbst kommt. Beschreiben Sie eine Vision einer Zukunft, wo der Leser seine bisherigen Grenzen überschritten hat und neue Freiheiten und Erfolge genießt.

Schubsen Sie ihn an, den nächsten Schritt zu gehen.

Die Veränderungen, die der Katalysator bewirkt

Eine Veränderung im Denken, die Handeln auslöst

Nummer 3: Die Rettungsleine

Die Rettungsleine ist ein praktisch orientierter Text, der dem Leser eine Lösung liefert für ein Problem, von dem er bereits weiß, dass er es hat.

Anders als der Katalysator, wo der Leser bereits weiß, was zu tun ist, es aber nicht tut, gibt die Rettungsleine Anweisungen für hilfreiches Handeln. Sie rettet den Leser, der eben nicht weiß, was er als nächstes tun soll. Sein Problem ist nicht Verzögerung, sondern eine brauchbare Anweisung zum Handeln.

Wie Sie den Katalysator begeisternd machen

Was Sie in der Einleitung schreiben

Zeigen Sie Mitgefühl für das spezifische Problem des Lesers. Zeigen Sie deutlich (behaupten Sie es nicht nur, ZEIGEN Sie es), dass Sie seine Situation verstehen.

Heben Sie den Schmerz und die Frustration hervor, die er fühlt, so lange das Problem ungelöst bleibt. Erwähnen Sie einige Dinge, die er vielleicht bereits ausprobiert hat, die nicht funktioniert haben.

Wie Sie zum Hauptteil überleiten

Sagen Sie dem Leser, dass er nicht dumm ist – das Problem ist schwierig, und die Lösung ist vielleicht nicht für jeden dieselbe. Versichern Sie ihm, dass das Problem nicht unlösbar ist – er braucht lediglich einen Wegweiser in die richtige Richtung.

Erzeugen Sie Glaubwürdigkeit – was macht Sie geeignet, eine funktionierende Lösung anzubieten?

Was Sie im Hauptteil schreiben

Enthüllen Sie Ihre Lösung. Wenn Sie eine Einheitslösung für alle Fälle haben, versorgen Sie die Leser mit Details, die von anderen Autoren ausgelassen werden.

Gibt es mehrere funktionierende Ansätze, zeigen Sie genügend Varianten auf, aus denen jeder Leser die aussuchen kann, die für ihn passt.

Spezifische Anhaltspunkte:

  • Geben Sie spezifische, leicht verständliche, leicht umsetzbare Anregungen, die schnelle Ergebnisse bringen – auch, wenn sie nicht das ganze Problem lösen – das können Sie später noch mit den anderen Anregungen erreichen.
  • Erklären Sie spezifische Beispiele, wie andere das selbe Problem erfolgreich gelöst haben, mit ähnlichen Handlungsanweisungen.
  • Weisen Sie ausdrücklich hin auf typische Fallen und Irrtümer.
  • Führen Sie den Leser sicher weg von populären Irrtümern, die verwirrend sind, zu stark vereinfachen oder schlicht falsch sind.

Achten Sie auf:

Details: Geben Sie dem Leser genug Details, um zu handeln und Ergebnisse zu erzielen. Wenn Sie eine Lösung versprechen, aber der Leser hat zu wenig Informationen zum Handeln, wird er sich betrogen und frustriert fühlen.

Wie Sie schließen

Erinnern Sie den Leser an den Schmerz, den das Problem erzeugt und weisen Sie darauf hin, dass es jetzt eine gangbare Lösung gibt.

Machen Sie klar, was es braucht, um jetzt zu beginnen (folgen Sie den Anweisungen, suchen Sie sich eine Variante aus, probieren Sie einen Ansatz aus…) und halten Sie den Leser dazu an, zu handeln.

Stellen Sie ihm eine nahe Zukunft vor, wo das Problem nur noch eine blasse Erinnerung ist.

Die Veränderung, welche die Rettungsleine bewirkt

Eine Veränderung in der Perspektive – vom Focus auf das Problem zum Focus auf lösungsorientiertes Handeln

Nummer 4: Die begleitende Hand

Die begleitende Hand führt den Leser von den ersten Babyschritten zu einem großen und unmöglich erscheinenden Ziel.

Hiermit machen Sie Ihre neuesten erstaunten Fans zu selbstbewussten Lehrlingen.

Zu diesem frühen Zeitpunkt in seiner Entwicklung nützt dem Leser die Rettungsleine nichts, weil er noch gar nicht weiß, welche Probleme er lösen sollte.

Der Katalysator würde auch nicht helfen – Aufschieberitis ist erst dann ein Thema, wenn man weiß, was als Nächstes zu tun ist.

Wie Sie die begleitende Hand begeisternd machen

Was Sie in der Einleitung schreiben

Zeigen Sie Mitgefühl für die Situation, nicht zu wissen, wo man anfangen soll, wenn man überwältigt ist von dem Eindruck, Lichtjahre hinter allen anderen zurück zu sein.

Wie Sie zum Hauptteil übergehen

Versichern Sie dem Leser, dass das Gefühl des Überwältigtseins nicht daran liegt, dass er unzulänglich oder naiv ist, sondern an der enormen Menge an Ratschlägen, die gemeinhin gegeben werden, viele davon widersprüchlich.

Zeigen Sie, dass einige einfache Schritte sie auf den rechten Weg bringen werden.

Was Sie im Hauptteil schreiben

Führen Sie den Leser zu den Grundlagen der Kompetenz auf dem betreffenden Gebiet. Bauen Sie sein Selbstvertrauen auf. Zeigen Sie, wie auch eine kleine Menge an Wissen und Fertigkeiten zu nützlichen Ergebnissen führen kann.

Spezifische Anhaltspunkte:

  • Geben Sie klare, einfache Beispiele, die leicht zu verstehen sind
  • Formulieren Sie Ihre Ansätze eindeutig und nicht zu nuanciert
  • Gebrauchen Sie einfache Metaphern und Bilder, um die wichtigsten Ihrer Konzepte mit Ideen zu verbinden, die bereits von vielen verstanden werden
  • Seien Sie immer wieder ermutigend

Achten Sie auf:

Jargon – Setzen Sie nicht voraus, dass der Leser bereits die wichtigsten Fachbegriffe in Ihrer Nische kennt. Gerade bei neuen Lesern wird das Vertrauen leicht erschüttert, und schwer verständliche Sprache kann das Vertrauen zerstören.

Wie Sie schließen

Erinnern Sie den Leser, dass auch Experten einmal Anfänger waren. Erinnern Sie sie freundlich an die ersten Schritte, die es zu tun gilt und zeigen Sie ihnen, was vor ihnen liegt, wenn sie dranbleiben.

Die Veränderung, welche die begleitende Hand bewirkt

Eine Veränderung in Selbstvertrauen und Fähigkeit

Nummer 5: Die Strategie

Die Strategie gibt dem Leser eine solide Arbeitsanweisung, um ein Ziel zu erreichen. Dieser Text ist für Leser, die wissen, wo sie stehen und wo sie hinwollen, aber die Verbindung zwischen beiden Punkten noch nicht sehen.

In diesem Text versuchen Sie nicht, eine präzise Lösung für jeden zu finden, weil die Ausgangslage der Leser sehr unterschiedlich sein kann.

Während die Rettungsleine sich darauf konzentriert, spezifische Probleme zu lösen, bietet die Strategie Wege an, ein Ziel zu erreichen. Die Strategie verspricht kein leichtes Spiel und keine Sofort-Lösung. Sie verspricht, dass ein nachhaltiges, langfristiges Umsetzen der beschriebenen Prozesse zum gewünschten Ergebnis führt.

Wie Sie die Strategie begeisternd machen

Was Sie in der Einleitung schreiben

Zeigen Sie Mitgefühl mit der Situation des Lesers, dass er ein bestimmtes Ziel erreichen will und nicht weiß, wie. Zeigen Sie, dass Sie die Enttäuschungen verstehen, die er mit früheren Handlungsanweisungen erlebt hat, die viel versprochen, aber wenig gebracht haben.

Wie Sie zum Hauptteil übergehen

Enthüllen Sie, dass es keine einfache Antwort gibt – es wird harte Arbeit werden – aber es gibt einen grundlegenden Prozess, den der Leser befolgen kann, um dorthin zu gelangen, wo er hin will.

Machen Sie die Strategie glaubwürdig – haben Sie sie selbst befolgt, oder aus dem Erfolg anderer abgeleitet?

Was Sie im Hauptteil schreiben

Stellen Sie den Prozess Schritt für Schritt dar. Beschreiben Sie auch den Übergang zwischen den einzelnen Schritten.

Machen Sie den Prozess so einfach wie möglich und nur so komplex wie nötig, um Ergebnisse zu erzielen.

Spezifische Anhaltspunkte:

  • Zeigen Sie klar auf, welche Kriterien für die Komplettierung eines Schrittes notwendig sind – erlauben Sie dem Leser nicht, unbequeme Teile auszulassen
  • Geben Sie Beispiele für Szenarien, in denen die Strategie funktioniert, damit der Leser erkennt, wie die Strategie zu seiner Situation passt
  • Geben Sie eine Orientierung über den Zeitrahmen und spezifizieren Sie, was eine realistische Erwartungshaltung wäre

Achten Sie auf:

Umfang: Sorgen Sie dafür, dass die Strategie alle Szenarien abdeckt, in denen der Leser sich realistischerweise befinden könnte. Schlagen Sie alternative Schritte vor, wo es notwendig erscheint.

Wie Sie schließen

Erinnern Sie den Leser an den hohen Wert seines Zieles und daran, dass ein klar gesetztes Ziel zusammen mit einer soliden Strategie schon die halbe Miete ist. Machen Sie dem Leser klar, dass er keine Wunder erwarten soll und sich lieber auf eine lange Reise gefasst machen sollte.

Stellen Sie die Frage in den Raum, was der Leser jetzt braucht, um den ersten Schritt auf der langen Reise zu gehen. Schubsen Sie ihn an, mit Vorbereitung und Umsetzung sogleich zu beginnen.

Die Veränderung, welche die Strategie bewirkt

Eine neue Herangehensweise – die schneller zu besseren Ergebnissen führt.

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Nummer 6: Der Horizont-Erweiterer

Der Horizont-Erweiterer erweitert den Bezugsrahmen des Lesers und eröffnet ihm neues Wissen, neue Ideen und Möglichkeiten.

Der Horizont-Erweiterer will dem Leser nicht helfen, sein bisheriges Wissen wirksamer einzusetzen. Er zielt darauf ab, das Denken des Lesers zu erweitern und ihm neue Möglichkeiten zu zeigen.

Dieser Text sagt „Hier sind ein paar neue Spielzeuge!“ Das können Ideen sein, Prinzipien, Werkzeuge oder auch Kontakte mit kompetenten Menschen, die dem Leser helfen, neue Möglichkeiten zu erkennen und ein größeres Spiel zu spielen.

Wie Sie den Horizont-Erweiterer begeisternd machen

Was Sie in der Einleitung schreiben

Erregen Sie Neugier beim Leser. Zeigen Sie Verständnis für das Bedürfnis zu lernen, aber auch dafür, dass wir wenig Zeit für das Lernen haben.

Wie Sie zum Hauptteil überleiten

Zeigen Sie sich selbst als bescheidener Dazulerner und erklären Sie dem Leser, woher Ihre Ideen stammen bzw. wie sie entstanden sind. Erregen Sie Vorfreude, indem Sie über den Nutzen der Ideen schreiben, die dem Leser alsbald zugute kommen werden – neue Quellen der Inspiration, neue Herangehensweisen, neue Denkweisen, die sie auf ihre Arbeit anwenden können.

Was Sie im Hauptteil schreiben

Listen Sie Ihre Beispiele auf. Erklären Sie die wichtigsten Prinzipien. Aber beziehen Sie sich auf die reale Welt! Neue Ideen und ungewöhnliche Konzepte können kraftvolle Wirkungen zeigen, aber nur in einem Zusammenhang, in welchem der Leser sich selbst erkennen kann.

Zeigen Sie dem Leser, wie er die neuen Konzepte auf seine jetzige Welt beziehen kann.

Spezifische Anhaltspunkte:

  • Erklären Sie abstrakte Konzepte mit Beispielen aus dem realen Leben
  • Entwerfen Sie Szenarien, in denen der Leser die neuen Ideen auf seine Arbeit anwenden kann
  • Gebrauchen Sie Analogien, um noch unbekannte Ansätze leichter verständlich zu machen

Achten Sie auf:

Relevanz: Fragen Sie sich: Sind diese Ansätze wirklich relevant für den Leser, oder nur eine Ausrede, um Ihre persönlichen Interessen zu verfolgen?

Wie Sie schließen

Erinnern Sie den Leser an den Nutzen, den er gewinnen kann, wenn er außerhalb seines unmittelbaren Umfeldes neue Anregungen aufnimmt und umsetzt.

Ermutigen Sie den Leser, ein Beispiel aus Ihrem Text zu benutzen und gleich auszuprobieren. Bitten Sie um neue Beispiele, um sie zu Ihrer Liste hinzuzufügen.

Die Veränderung, welche der Horizont-Erweiterer generiert:

Ein Wandel im Bewusstsein – mehr Möglichkeiten, zu Ergebnissen zu gelangen

Als Autor können Sie leicht das Gefühl bekommen, dass das Verfassen populärer Texte reine Glückssache ist.

Popularität kann man nicht steuern – das passiert nur alle Jubeljahre, wenn die Planeten in der richtigen Konstellation stehen, oder?

Sicherlich, wenn Sie genug schreiben, werden Sie irgendwann mal Glück haben.

Aber um ein populärer Texter zu werden oder Leser für Ihr Angebot zu begeistern, ist ein gelegentlicher Glückstreffer nicht genug.

Sie brauchen einen kontinuierlichen Strom an Texten, die ein ausreichend großes Publikum erreichen und begeistern.

Nur so bekommen Sie genug Zug und Schub in Ihr Business und bauen ein Publikum auf.

Aber jetzt haben Sie ein sehr einfaches Werkzeug. Jetzt können Sie Popularität zwar immer noch nicht vorhersagen, aber doch die Wahrscheinlichkeit dafür um ein Vielfaches erhöhen. Eine einfache Frage.

Wird Ihr Text den Leser verändern?

Um also zu beginnen, fragen Sie sich:

Welche Veränderung brauchen Sie Leser am nötigsten?

Jetzt sofort?

Sie haben eine Antwort? Gut.

Haben Ihre Leser eine Ahnung, dass sie diese Veränderung brauchen?

Glauben Ihre Leser selbst subjektiv, dass sie diese Veränderung brauchen?

Wenn ja: Es ist Zeit, mit dem Schreiben zu beginnen.
Artikel-Bild: Josch13; pixabay

Alexander Meneikis

Jahrgang 1969, Betriebswirt, Controller, Kaufmännischer Allrounder, seit 1998 selbständig, Projekte in Finanz- und Vertriebscontrolling bei Shell, Airbus, Germanischer Lloyd, Alice, freenet und vielen anderen. Alexander Meneikis hält zahlreiche Vorträge und Workshops bei Handelskammern und anderen Bildungsträgern, sowie bei selbst organisierten Veranstaltungen. Auf seinem Controlling Blog finden Sie Artikel und Gratis-Videos zu Themen von Controlling und Unternehmensführung. Sie finden Alexander Meneikis auf LinkedIn, seiner Internetseite und Twitter