Unter Outsourcing versteht man die Vergabe von Unternehmensaufgaben und Verantwortungsbereichen an externe Dienstleister. Häufig handelt es sich um einen Fremdbezug von Leistungen, die bisher intern erbracht wurden. Immer mehr Unternehmen lagern Fachbereiche aus und greifen auf externe Dienstleister wie Freiberufler zurück. Hierdurch hat die Zahl der Freiberufler in Deutschland in den letzten 10 Jahren um 30 Prozent auf rund 850 000 zugenommen.
Dieser Artikel konzentriert sich auf das Outsourcing in klein- und mittelständischen Unternehmen. Für diese genügen häufig einzelne Dienstleister oder kleinere Teams, die z. B. als Grafiker, Programmierer, Webdesigner oder Ingenieure aktiv sind.
Für solche Nachfrager von Dienstleistern ist es häufig nicht einfach, den geeigneten Dienstleister zu finden. Der Outsourcing-Dienstleister muss optimal auf die Anforderungen des nachfragenden Unternehmens passen. Auf was muss bei der Wahl nach einem geeigneten Outsourcing-Partner geachtet werden? Welche Möglichkeiten existieren, um Nachfrager und Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen optimal zusammenzubringen? Was ist beim Vertragsabschluss mit einem Outsourcing-Partner zu beachten? Diese und weitere Fragen versucht dieser Artikel zu beantworten.